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träͤchtlicher iſt, als die Materie des andern: ſo kann der Eigenthuͤmer der an Werth betraͤchtlichern Materie fodern, daß ihm die Sache, die aus der Miſchung entſtanden iſt, gegen Erſtattung des Werthes der Materie uͤberlaſſen werde.
575. Wenn die Sache unter den Eigenthuͤmern der Materien, woraus ſie zuſammengeſetzt iſt, gemeinſchaftlich bleibt: ſo muß ſie zu gemeinſchaftlichem Nutzen verſteigert werden.
576. In allen Faͤllen, wo der Eigenthuͤmer, deſſen Materie ohne ſein Vorwiſſen iſt gebraucht worden, um ei⸗ ne Sache anderer Art daraus zu bilden, das Recht hat, das Eigenthum einer ſolchen Sache zu fodern, hat er die Wahl, ob er die Wiedererſtattung ſeiner Materie fodern wolle in der naͤmlichen Natur, Groͤße, Gewicht, Maaß und Guͤte, oder ihren Werth.
577. Wer Materialien, die andern gehoͤren, und oh⸗ ne ihr Wiſſen gebraucht hat, kann auch nach Befinden zu Schadloshaltung verurtheilt werden; es kann ſelbſt außer⸗ ordentlich gegen ihn verfahren werden*), wenn der Fall dazu geeignet iſt.
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Dritter Titel.
Von dem Nießbrauch, dem Gebrauch und der Wohnung*). 3
Erſtes Capitel. Von dem Niehßbrauch*—).
Art. 578. Der Nießbrauch iſt das Recht, die Sa⸗ chen, wovon ein anderer das Eigenthum hat, zu benutzen,
*) D. h. wie oben ſchon geſagt worden, er kann in einem ſolchen Falle ſelbſt als Verbrecher peinlich belangt und beſtraft werden.
**) Geſetz vom 9. Pluvioſe 12.(30. Januar 1804), promulgirt den 19.(9. Februar 1804).
***) Usufruit, ususfructus, Nutznießung.


