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koͤnnen, werden als Gegenſtaͤnde betrachtet, die zum Staats⸗ eigenthum gehoͤren.
539. Alle herrenloſe Guͤter, ſo wie alle Guͤter, de⸗ ren Inhaber entweder ohne Erben ſtirbt, oder wenigſtens ohne Erben, die annehmen, gehoͤren dem Staate.
540. Die Thore, Mauern, Graͤben und Waͤlle der Kriegsplaͤtze und Feſtungen, gehoͤren ebenfalls zum Staats⸗ eigenthum.
541. Auch gehoͤrt dem Staate aller Grund der Fe⸗ ſtungswerke und Waͤlle jener Plaͤtze, die keine Kriegsplaͤtze mehr ſind. Er gehoͤrt dem Staat, wenn er nicht auf eine guͤltige Art veraͤußert, oder das Eigenthum deſſelben ge⸗ gen den Staat nicht verjaͤhrt worden iſt.
542. Gemeindeguͤter ſind jene Guͤter, an deren Ei⸗ genthum oder Ertrag die Einwohner einer oder mehrerer Gemeinden ein erworbenes Recht haben.
543. Man kann auf Sachen oder Guͤter dreierlei Rechte haben, naͤmlich ein Eigenthumsrecht, oder ein blo⸗ ßes Recht zum Genuß, oder bloß Grundgerechtigkeiten.
Zweiter Titel. Vom Eigenthum»).
Art. 544. Das Eigenthum iſt das Recht, die Sa⸗ chen zu benutzen, und daruͤber zu verfuͤgen auf die unein⸗ geſchraͤnkteſte Art, jedoch ſo, daß der Gebrauch, den man davon macht, durch beſondere Geſetze oder Verordnungen**)
nicht verboten ſey.
*) Geſetz vom 6. Pluoioſe 12. Jahrs(27. Januar 1804). Promulgirt den 16.(6. Februar 1804).
**⁴½) Réglemens. Geſetze, lois, gibt nur die dazu feſtgeſetzte Staatsgewalt: Verordnungen oder réglemens gibt die Regierung allein, und ſelbſt jeder untergeordnete Beamte der⸗ ſelben zur Vollziehung der Geſetze, zur Beſtimmung der Art, wie die Geſetze ſollen vollzogen werden, u. ſ. w.


