die Ausuͤbung derjenigen Rechte, die fuͤr ihn ſeit dieſer
Epoche faͤllig geworden ſind.
„ 21. Wenn ein Franzoſe ohne Genehmigung der Re⸗ gierung im Auslande in Militairdienſte tritt, oder ſich in eine auslaͤndiſche militairiſche Corporation aufnehmen laͤßt: ſo verliert er ſeine Eigenſchaft eines Franzoſen.
Er kann nicht nach Frankreich zuruͤckkehren ohne Er⸗ laubniß der Regierung, noch die Eigenſchaft eines Franzo⸗ ſen wieder erlangen, als in ſo weit er die Bedingniſſe er⸗ fuͤllt, welche jeder Auslaͤnder zu erfuͤllen hat, der Buͤrger werden will. Jedoch iſt hierdurch nichts in Ruͤckſicht auf die Strafen geaͤndert, welche das peinliche Geſetz gegen Franzoſen verhaͤngt, die die Waffen gegen ihr Vaterland getragen haben, oder noch tragen werden.
Zweiter Abſchnitt.
Von dem Verluſte der buͤrgerlichen Rechte durch gericht⸗ liche Verurtheilung.
Art. 22. Es gibt Strafen, deren Wirkung es iſt, den Verurtheilten aller Theilnahme an den hierunten auf⸗ gezaͤhlten buͤrgerlichen Rechten zu berauben; jede Verur⸗ theilung zu einer dieſer Strafen hat den buͤrgerlichen Tod zur Folge.
23. Die Verurtheilung zum natuͤrlichen Tode zieht den buͤrgerlichen Tod nach ſich.
24. Die uͤbrigen lebenslaͤnglichen Leibesſtrafen haben nur dann den buͤrgerlichen Tod zur Folge, wenn das Ge⸗ ſetz dieſe Wirkung mit ihnen verknuͤpft hat.
25. Vermoöͤge des buͤrgerlichen Todes verliert der Verurtheilte das Eigenthum aller Guͤter, die er beſaß. Seine ganze Hinterlaſſenſchaft iſt eroͤffnet fuͤr ſeine Erben, denen das Geſetz ſeine Guͤter zuweiſt, eben ſo, als wenn er eines natuͤrlichen Todes und ohne Teſtament geſtorben waͤre.
„Er iſt unfaͤhig, irgend eine Erbſchaft mehr anzutre⸗ ten, oder durch Erbſchaft an jemand die Guͤter zu uͤber⸗ bringen, welche er in der Folge erworben haͤtte.


