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Bürgerliches Gesetzbuch der Franzosen / Uebersetzt von P. F. Cremer, Regierungscommissaire bei dem Civilgerichte des Crevelder Bezirks
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Der nuͤtzliche Beſitz faͤngt erſt da an, wo die Gewaltthaͤtigkeit aufhoͤrt.

223 4. Beweiſet der wirkliche Beſitzer, daß er in vorigen Zeiten beſeſſen habe; ſo wird vermutet, daß er auch in der Zwiſchenzeit beſeſſen habe. Das Gegentheil kann aber bewieſen werden.

2235. Um die Verjaͤhrung vollſtaͤndig zu ma⸗ chen, kann man zu ſeinem eigenen Beſitze den Be⸗ ſitz desjenigen ſetzen, in deſſen Stelle man tritt, ohne Unterſchied, auf welche Art man in ſeine Stelle tritt, ob unter allgemeinem oder beſonderm Namen, auf wohlthaͤtige oder laͤſtige Art.

Drittes Capitel. Von den Urſachen, welche die Verjaͤhrung hindern.

2236. Wer fuͤr einen andern beſitzt, kann nie verjaͤhren, ſein Beſitz mag noch ſo lang dauern.

So koͤnnen Pachter, Verwahrer, Nutznieſſer, und alle, die die Sache des Eigentuͤmers blos verguͤnſtigungsweiſe(1) inne haben, dieſelbe nicht verjaͤhren.

(1) Précairement. Precarium oder Vergun⸗ ſtigung heiſt in den Rechten der Gebrauch einer Sache oder eines Rechtes, der einem andern auf

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