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Bürgerliches Gesetzbuch der Franzosen / Uebersetzt von P. F. Cremer, Regierungscommissaire bei dem Civilgerichte des Crevelder Bezirks
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er mit den andern noch ungetheilt beſitzt, von ſei⸗

nen perſoͤnlichen Glaͤubigern nicht zum Verkauf gebracht werden, bevor die Theilung oder Ausſtei⸗ gerung geſchehen iſt, welche ſie nach Gutbefinden nachſuchen, oder wobei ſie mit auftreten koͤnnen, gemaͤs dem Art. 882 unter dem Titel von der Erbfolge.

2206. Man kann gegen Minderjaͤhrige, wenn ſie auch emancipirt ſind, oder gegen Unterſagte, nicht zum Verkauf ihrer unbeweglichen Guͤter ſchrei⸗ ten, bevor ihre bewegliche Habe erſchoͤpft iſt.

2207. In Ruͤckſicht auf unbewegliche Guͤter

aber, die ein Minderjaͤhriger oder Unterſagter mit einem Grosjaͤhrigen ungetheilt beſitzt, iſt es nicht noͤthig, ehe man zur Ausweiſung aus denſelben ſchreite, die Erſchoͤpfung der beweglichen Habe ab⸗ zuwarten, wenn die Schuld, worauf es ankoͤmmt, ihnen gemeinſchaftlich iſt. Auch iſt dies nicht no⸗ thig, wenn die Verfolgungen angefangen worden ſind gegen einen Grosjaͤhrigen, oder vor der Un⸗ terſagung.

2308. Koͤmmt es auf Ausweiſung aus unbe⸗ weglichen Guͤtern an, die zur ehelichen Guͤterge⸗ meinſchaft gehoͤren; ſo wird ſie gegen den ver⸗ pflichteten Ehemann allein nachgeſucht, obſchon die Frau fuͤr die Schuld haftet.

Koͤmmt es dabei auf unbewegliche Guͤter der