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Bürgerliches Gesetzbuch der Franzosen / Uebersetzt von P. F. Cremer, Regierungscommissaire bei dem Civilgerichte des Crevelder Bezirks
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34. Stirbt jemand in einem Gefaͤngniſſe oder Zwangs⸗ und Verwahrungshauſe; ſo giebt der Ver⸗ walter oder Aufſeher auf der Stelle dem Beamten des Civilſtandes Nachricht davon. Nach Vorſchrift des Art. 80 verfuͤgt ſich ſodann der benannte Be⸗ amte dahin, und ſetzt die Sterbacte auf.

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85. In allen Faͤllen, wo jemand eines ge⸗ waltſamen Todes, oder in einem Gefaͤngniſſe oder ſonſtigen Verwahrungshauſe geſtorben, oder ſelbſt

auf richterlichen Spruch hingerichtet worden iſt,

wird dieſer Umſtaͤnde in den Regiſtern gar nicht erwaͤhnt, und hat man ſich in Anfertigung der Sterbakte einzig nach der Vorſchrile des 79. Art. zu richten.

86. Ueber Sterbfäle, die ſich auf Seefahr⸗

ten ereignen, wird in den erſten vier und zwanzig

Stunden, in Gegenwart zweier Zeugen, eine Acte

aangefertigt. Die Zeugen nimmt man aus den

Offizieren des Schiffes, oder in Ermangelung der⸗ ſelben, aus dem Schiffsvolke. Iſt nun das Schiff ein Staatsſchiff, ſo ſetzt der Beamte der Seewe⸗ ſensverwaltung dieſe Acte auf; gehoͤrt es aber ei⸗

nem Kaufmann oder Freibeuter, ſo thut es der

Capitaͤn, Herr oder Patron des Schiffes. Die Sterbacte wird hinten auf die Schiſfevvltsrolle eingeſchrieben.

87. Sobald das Schiff in einen Hafen ein⸗ laͤuft, es ſey nun um auszuruhn oder jeder an⸗