en wider Nettes⸗
zur⸗
den erſte
en.*) des muj
.genehminſe int gemad elt, wiett Unr gelnde gen find.- eſes Guladh⸗ hen, wilct llebertrelun⸗ Livilſtandet, ſo habe ih eſem Punkn dieſer Sach die Furcht ien glauben inregelmäſ⸗ anzuſtellen, if ein neuct rmächtigen, anzuheden, tſachen dere ung geribt⸗ müßten. e mir edet⸗ nn ſie Unn⸗ eer Ueberne iche Beamln
lden kommea deinn, Wi ch den Vai⸗ hſtraft vie
anjeiden, dd
neurs Gumn
urskommſin 3 An. 55 tn er vetfült: Zeamten barze archali Folgen unn m dieſem hhs⸗ annac, das nei ſilchan g dem Beanll mes für u erfügen, um
Ich erlute èn najur algemn den Buͤrgennet er Kichlſdeu
Von den Urkunden des Civilſtandes. 19
von dem Vater, oder in Ermange⸗ lung des Vaters von den Doktoren der Arznei⸗oder Wundarzneikunde, den Hebammen, Geſundheitsbeam⸗ ten(officiers de santé) oder von ſonſtigen Perſonen, die der Entbin⸗ dung beigewohnt haben, und wenn die Mutter außer ihrem Wohnorte niedergekommen iſt, von der Per⸗ ſon, bei welcher ſie geboren hat, angezeigt werden.— Die Geburts⸗ urkunde ſoll ſogleich in Gegenwart zweier Zeugen abgefaßt werden.
57. Die Geburtsurkunde muß den Tag, die Stunde und den Ort der Geburt, das Geſchlecht des Kindes, und die Vornamen, die man ihm gegeben hat, die Vorna⸗ men, Geſchlechtsnamen, das Ge⸗ werbe und den Wohnort der El⸗ tern, und jene der Zeugen enthal⸗ ten.*)
*) Kaiſerl. Dekret vom 4. Julius 1806, über die Art, wie die Urkunde, durch die der Beanite des Civilſtandes conſtatirt, daß ein Kind ohne Leben ihm vorgezeigt worden iſt, abgefaßt werden muß.
Art. 1. Wenn die Leiche eines Kindes, deſſen Geburt nicht eingetragen worden iſt, dem Beam⸗ ten des Civilſtandes vorgezeigt wird, ſo ſoll dieſer Beamte nicht ausdrücken, daß ein ſolches Kind ge⸗ ſtorben, ſondern nur, daß es ihm ohne Leben vor⸗ gezeigt worden iſt. Er ſoll nebſtdem die Erklä⸗ rung der Zeugen über die Namten, Vornamen, Eigenſchaften und Wohnorte der Eltern des Kin⸗ des aufnehmen, ſo wie über die Anzeige des Jah⸗ res, Tages und der Stunde, wo das Kind aus dem Schoſe der Mutter gekommen iſt.
2. Dieſe Urkunde wird nach ihrem Datum in die Sterberegiſter eingetragen, ohne daß hieraus etwas in Betreff der Frage gefolgert werden könne, ob das Kind gelebt habe oder nicht.
Geſetz vom 11. Germinal 11. J.(1. April 1803) über die Vornamen und Veränderungen der Ge⸗ ſchlechtsnamen.
1. Tit. Von den Vornamen.
Art. 1. Von der Verkündigung des gegenwär⸗ tigen Geſetzes anzurechnen, können allein die Na⸗ men, welche in den verſchiedenen Kalendern ge⸗ bräuchlich ſind, und jene der in der alten Ge⸗ ſchichte bekannten Perſonen, als Vornamen in den Regiſtern des Civilſtandes angenommen wer⸗ den, welche beſtimmt ſind, die Geburt der Kinder zu beurkunden; und es iſt den öffentlichen Beam⸗ ten unterſagt, audere in ihren Urtunden anzu⸗ nehmen.
2. Jeder, der gegenwärtig als Vornamen den Namen einer exiſtirenden Familie oder jeden an⸗ dern Namen führt, der nicht in der Bezeichnung des erſten Artikels begriffen iſt, kann die Verän⸗ derung deſſelben verlangen, nur muß er die Ver⸗ fügungen des gedachten Arritels beobachten.
58. Jeder, der ein neugebornes Kind findet, iſt verbunden, es dem
3. Die Veränderung geſchieht zu Folge eines Urtheils des Bezirksgerichts, welches die Berich⸗ tigung der Urkunde des Civilſtandes verordnet. — Dieſes Urtheil wird nach Anhörung des Kaiſerl. Prokurators auf eine einfache Bittſchrift desjenigen erlaſſen, welcher die Veränderung nachſucht, wenn er großjährig oder emancipirt iſt, und ſeiner Eltern oder ſeines Vormundes, wenn er minderjährig iſt.
II. Tit. Von den Veränderungen der Ge⸗ ſchlechtsnamen.
4. Jeder, der einige Urſache hat, ſein n Ge⸗ ſchlechtsnamen zu verändern, muß ein durch Gründe unterſtütztes Geſuch an die Regierung einſenden.
5. Die Regierung entſcheidet hierüber in der Form, welche für die Regierungsverordnungen vorgeſchrieben iſt.
6. Wenn ſie das Geſuch bewilliget, ſo erlaubt ſie durch einen in derſelben Form erlaſſenen Be⸗ ſchluß die Veränderung des Geſchlechlsnamenss dieſer Beſchluß hat aber ſeine Wirkung erſt na Ablauf eines Jahres, von dem Tage angerechn t, als er in das Geſetzbülletin eingerückt worden iſt.
7. Während dieſes Jahres iſt jedem, der hieu berechtiget iſt, geſtattet, bei der Regierung eine Bittſchrift einzureichen, um den Widerruf des Be⸗ ſchluſſes zu bewirken, welcher die Namensverän⸗ derung erlaubt; und dieſer Widerruf wird von der Regierung erkannt, wenn ſtie den Einſpruch gegründet findel.
8. Sind keine Einſprüche geſchehen, oder ſind jene, die gemacht wurden, verworfen worden, ſo hat der Beſchluß, welcher die Veränderung des Namens erlaubt, nach Verlauf des Jahres ſeine volle und ganze Wirkung.
9. Durch gegenwärtiges Geſetz ſind die Verfü⸗ gungen der beſtehenden Geſetze nicht aufgehoben, welche in Betreff der Streitigkeiten über die Ab⸗ kunft, die eine Veränderung des Geſchlechtnamens nach ſich ziehen, erlaſſen worden ſind; dieſe ſollen auch künftig bei den Gerichten nach den gewöhn⸗ lichen Formen betrieben werden.
Kaiſerl. Dekret in Betreff der Juden, welche keine beſtimmtenFamilien⸗ und Vornamen haben, vom 20. Julius 1808.
Art. 1. Diejenigen Unterthanen unſeres Reichs, welche ſich zu dem hebraͤiſchen Kultus bekennen, und bis jetzt keine beſtimmten Familien⸗ und Vor⸗ namen haben, ſind verbunden, binnen drei Mo⸗ naten nach der Verkündigung unſeres gegenwär⸗ tigen Dekrets deren anzunehmen, und ſolche vor dem Beamten des Civilſtandes der Gemeinde, wo ſie ihren Wohnſitz haben, zu erklären.
2. Die fremden Juden, die im Reiche zu woh⸗ nen kommen, und in dem durch den erſten Ark. vorgeſehenen Falle ſich befinden, ſind verbunden, innerhalb dreier Monagte nach ihrem Kintritte in Perantreic die nämlichen Förmlichkeiten zu er⸗ füllen.
3. Als Familiennamen wird kein aus dem al⸗ ten Teſtamente gezogener Name, ſo wie kein Name einer Stadt, augenommen. Als Vorna⸗ men dürfen diejenigen genommen werden, welche durch das Geſetz vom 11. Gernunal 11. J.(1. April 1803) gutgebeißen find.
4. Die Conſiſtorien, wenn ſie das Verzeichniß der Juden ihrer Gemeinheit aufnehmen, ſind Ze⸗ *


