erurthei gerlicͤen Jähren ſtreckung folgen. der Ver⸗
eklagte, d,(in bleiben der bit ſtellen, n wer⸗ r Civil Guter verwab⸗ bt, wie
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die Wir⸗ dapoleons ündigung verurthei⸗ Güter der zuſt 1809, zu Schin⸗
des vem n Berichtes iſters über gekannnna⸗ Betreff der in und ver⸗ tter, ſich ei⸗ ktionen det die vorge⸗ t. 28 del enigen nich welche eiſ ob er über gungen ge⸗ ndigung del Urthel er⸗ r den mutz⸗ Güter, we⸗ ing lhut, ⸗ an dieſe E⸗ Meinung, Präliwiinar⸗ welcher ſag zukunft, de Kraft eſetes ri⸗ erurtheilung an in Anſe
Von dem Genuſſe und Verluſte der Civilrechte. 11
29. Wenn derjenige, der in con- tumaciam verurtheilt worden, ſich
binnen fuͤnf Jahren von dem Tage
der Vollſtreckung des Urtheils zu rechnen freiwillig ſtellt, oder in die⸗ Lr Zwiſchenzeit ergriffen und in
erpaft genommen wird, ſo iſt das Urtheil hiedurch von Rechts wegen vernichtet; der Angeklagte wird in
den Beſitz ſeiner Guͤter wieder ein⸗
geſetzt und aufs neue gerichtet, und wenn er durch dieſen neuen Gerichtsſpruch zu derſelben, oder auch zu einer andern Strafe, die gleichialls den bürgerlichen Tod nach ſich zieht, verurtheilt wird, ſo hat dieſer nur von dem Tage an Statt, an welchem das zweite Ur⸗ theil vollſtreckt worden iſt.
30. Wird derjenige, der in con-
tumaciam verurtheilt war, und
ſich erſt nach fuͤnf Jahren geſtellt hat, oder in Verhaft genommen vorden iſt, durch das neue Urtheil
Hung der nicht erſchienenen Angeklagten, über die vor Verkündigung des Geſetzbuches Napoleons das Urtheil geſprochen worden iſt, die Verfügun⸗ gen des Geſetzes vom 16. Sept. 1791 oder jene des Strafgeſetzbuches vom 3. Brümaire 4. J. be⸗ folgen muß;— Daß, was die nach der Verkün⸗ digung des Geſetzbuches Napoleons geſchehenen Anklagen und Verurtheilungen, die den bürger⸗ lichen Tod nach ſich ziehen, betrifft, da der Art. 28 verordnet, daß die Güter ſo, wie jene der Anwe⸗ enden, verwaltet werden ſollen, und da nach dem
rt. 120 die vermuthlichen Erben der Abweſen⸗ den befugt ſind, ſich, unter der Bedingung Bürg⸗ ſchaft zu leiſten, in den proviſoriſchen Beſitz des Vermögens einſetzen zu laſſen, hieraus hervorgeht, daß die Domainenverwaltung gehalten iſt, alle nothwendigen Schritte und Handlungen vorzu⸗ nehmen, um das Vermögen und die Rechte des nicht erſchienenen Angeklagten zu ſequeſtriren, und daß ſie ſolche, bis zur Einweiſung der Erben in den Beſitz, zum Vortheile des Staats verwalten muß;— Daß endlich ſowohl vor als nach der Verkündigung des Geſetzbuches Napoleons die Anſprüche der rechtmäßigen Gläubiger geltend gemacht werden können, wenn ſie von den Ge⸗ richten anerkannt worden ſind, und daß den noth⸗ leidenden Weibern und Kindern, Vätern und Müt⸗ tern eine Unterſtützung von der Verwaltung zu⸗ geſtanden werden kann;— Daß gegenwärti⸗ ges Gutachten in das Geſetz⸗Bülletin einge⸗ rückt werden muß.
losgeſprochen, oder nur zu einer
Strafe verurtheilt, die den buͤrger⸗ lichen Tod nicht nach ſich zieht, ſo tritt er für die Zukunft und von dem Tage an, da er wieder bei Gerichte erſchienen iſt, in den vol⸗ len Genuß ſeiner Civilrechte wie⸗ der ein; aber das erſte Urtheil be⸗ halt für das Vergangene die Wir⸗ ungen, welche in der Zwiſchenzeit, die nach Ablauf der fünf Jahre bis zum Tage ſeiner Erſcheinung vor Gerichte verſtrichen iſt, der hürgerliche Tod nach ſich gezogen atte.
31. Stirbt derjenige, der in con⸗ tumaciam verurtheilt worden iſt, in der Gnadenzeit von fuͤnf Jah⸗ ren, ohne ſich geſtellt zu haben, oder ergriffen und in Verhaft ge⸗ nommen worden zu ſeyn, ſo wird er ſo angeſehen, als ſey er im un⸗ verletzten Zuſtande ſeiner Rechte geſtorben. Das Contumacialur⸗ theil iſt kraft des Geſetzes vernich⸗ tet. Der Klage des beſchaͤdigten Theils geſchieht gleichwohl dadurch kein Abbruch; ſie kann aber wider die Erben des Verurtheilten nur durch einen Civilprozeß angeſtellt werden...
32. In keinem Falle ſetzt die Verjaͤhrung der Strafe den Ver⸗ urtheilten fuͤr die Zukunft in ſeine Civilrechte wieder ein.
33. Die Guͤter, welche der Ver⸗ urtheilte erworben hat, ſeitdem er den bürgerlichen Tod verwirkt hat, und in deren Beſitze er am Tage ſeines naturlichen Todes iſt, fallen dem Staate kraft ſeines Rechts auf erbloſe Guͤter anheim.— Der Kaiſer kann deſſen ungeachtet, zum Vortheile der Wittwe, der Kinder oder der Verwandten des Verur⸗ theilten hieruͤber ſolche Verfügun⸗ gen treffen, die ihm die Menſch⸗ ichkeit einfloͤßen mag.


