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zu ſuchen:
zu entſcheiden:
ar Th. 38 B. Von ſchiedsrichterlichen Entſcheidungen. 569
1027. Doch koͤnnen alle vnane dieſem Rechts⸗
mittel) nicht dienen:
1) die unterbliebene S der gewoͤhnlichen For⸗ men, wenn die Partheyen, wie im 1009. Artikel bemerkt worden iſt, ſich dahin vereinigt hatten;
2) der Grund, daß uͤber Gegenſtaͤnde erkannt worden ſey, auf welche nicht geklagt war; doch kann man in dieſen Faͤl⸗ len, in Gemaͤßheit des naͤchſtfolgenden Artikels auf die Nul⸗ litaͤtserklaͤrung antragen.
Icag. In nachſtehenden Fällen iſt nicht erſoderlich zu appelliren, oder die Wiedereinſetzung in den vorigen Stand
1) wenn die Entſcheidung ohne Compromiß oder außer den Graͤnzen des Compromiſſes ertheilt worden iſt;
2) wenn ſie auf ein Compromiß, dags null und nichtig oder erloſchen war, ertheilt wurde;
3) wenn ſie nur von einigen Schiedsrichtern ertheilt wurde, denen nicht geſtattet war, in Abweſenheit der uͤbrigen
4) wenn der Obmann in der Sache erkannt hat, ohne vorher mit den in Anſehung der Entſcheidung getheilten Schiedsrichtern in Berathſchlagung getreten zu ſeyn.(Art. 1018.); endlich
5) wenn uͤber Gegenſtaͤnde erkannt worden iſt, auf welche nicht geklagt war.
In allen dieſen Faͤllen haben die Partheyen gegen die
Verordnung des Urthels bey dem Gerichte, bey welchem die⸗
ſelbe erlaſſen worden iſt, zu proteſtiren, und darauf anzutra⸗ gen, daß das ſogenannte ſchiedsrichterliche Erkenntniß für nich⸗ tig erklart werden moͤge.
In dieſen Faͤllen kann das Caſſationsgeſuch nur wider ſolche gerichtiiche Urthel Statt finden, welche auf die wider ſchiedsrichterliche Entſcheidungen Rechtsmit⸗
eingewandten


