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Einleitung. XRvIx
Uuebrigens kann niemand den Gang des franzo⸗
ſiſchen Proceßganges vollſtandig und anſchaulich kennen
lernen, der nicht, nach erlangter vertrauter Bekannt⸗
ſchaft mit der Gerichtsſprache, ſich die zu jedem Ge⸗
ſchaͤfte gehörigen Formeln bekannt macht, welche in dem oft von mir angefuͤhrten Formulaire des Herrn Delaporte enthalten, aber noch zweckmaͤßiger, und in Verbindung mit der Schilderung des Ge⸗ ſchäftsganges, in dem erwaͤhnten Werke des Herrn * aufgeſtellt ſind.
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Noch einige Worte uͤber gegenwartige ueberſetung. Kein Theil der franzoͤſiſchen Geſetzgebung ſetzt dem Streben nach einer klaren, treuen und richtigen
Ueberſetzung mehr Schwierigkeiten entgegen, als vor⸗
liegende Gerichtsordnung. Viele den deutſchen Gerichtshoͤfen ganz fremde Formen ſind im HOrigingl durch Worte btzeichnet,
welchen in dem ganzen reichen Schatze unſter Mut⸗
terſprache nichts entſpricht, und bey denen zur Ver⸗ deutſchung kein Mittel uͤbrig bleibt, als die Umſchrei⸗ bung, wie dieß bey den Worten: prise à partie, renvoi, avenir, corps d'ecriture u. ſ. w. der
Fall iſt.
*) Nouveau style de la Proeedure eivile ſ. oben S. VI.


