xvr Einleitung.
chen Anſehen, oder der Freybeit der richterlichen Ent⸗ ſe ſcheidungen Eintrag zu thun, einen ſtets gegenwaͤrtigen un ſ Waͤchter der Ordnung und des Geſetzes; beſonders da 3 in der kaiſerliche Anwald(Art. 83. Nr. 8.) auch die Vorle⸗ ſthalu gung einer jeden Sache verlangen kann, bey welcher er uun die Ausuͤbung ſeines Amtes fur erfoderlich haͤlt. Außerden w⸗ Fällen, wo dieſe Staatsbehörde ſelbſt als Parthey auftrit, n muͤſſen ihr in denjenigen Sachen und Angelegenheiten, in welchen ihr Amt nach den ſo eben angegebenen b Grundſätzen eintritt, die Acten, entweder durch die juuiſt, Gerichtsſchreiberey, oder von den Sachwaltern mitgetheilt ſun werden. Der Generalprocurator oder der kaiſerliche In⸗ tulijn
wald macht ſodann dem Gericht hieruber ſeinen Vor⸗ trag, den er mit dem Antrage endigt:„daß in der
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„Sache ſo und ſo erkannt werden möge.“ Dieſer An⸗ pin
trag heißt, wie alle Antraͤge und Geſuche, womit ſich
die Vorträge der Sachwalter ſchließen, les con-. clusions.*) Ehe dieſer Antrag der Staatsbe⸗ inhn
hoͤrde angebracht iſt, darf in Sachen, wo ſolcher er⸗
ſodert wird, bey Strafe der Nullitaͤt, kein Urthel noch—
Beſcheid ertheilt werden. Indeß iſt das Gericht, nn
wenn es eine andre Entſcheidung fuͤr gerecht haͤlt, beym Erkennt⸗ nt, —— Eui
*) Denn nach dem angenommenen Scyle heißt es, nach erfolg⸗ te
tem Vortrage der Gruͤnde:„mes conclusions tendent à ſeu
ce dqui plaise au tribunal condamner N. N. à payer etc. j
„Mein Geſuch(Antrag) 2 alſo dahin, daß es dem Ge⸗ mn
„richt gefällig ſeyn moͤge, N M. zu verurtheilen, daß er 1
„W ſ. w.“*
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