Einleitung. 1
reicht, noch dieſer die Ladung reſolvirt und verfugt.
Vielmehr hat jeder, der eine Klage anſtellen will, Eeinige beſondre Faͤlle ausgenommen) ſich vor allen Din⸗
gen an den Gerichtsboten(Huissier) zu wenden.
Dieſem theilt er den Gegenſtand ſeiner Klage mit; zugleich aber muß er ihm das Gericht und die Zeit, auf welche der Gegner vorgeladen werden ſoll, anzeigen. Ueber dieß Alles nimmt der Huiſſier ein Protocoll auf. In dieſem muͤſſen, außer den im 1 u. 61. Artikel be⸗ merkten Namen und Umſtänden, der Gegenſtand
der Klage und die dem Beklagten bis zum Tage des Erſcheinens verſtattete Friſt enthalten ſeyn. Zu⸗
gleich muͤſſen die Abſchriften der Urkunden, auf
welche die Klage gegruͤndet iſt, beygefugt werden. Von
dieſem Protocolle,(in welchem zugleich hinzugefugt wird, was bey der Inſinuation vorgegangen ſey) haͤndigt der Gerichtsbote dem Beklagten eine Abſchrift ein, wo⸗ durch dieſer alſo zugleich erfahrt, von wem, wes⸗ halb und wohin er geladen werde. Dieſe Art, die Klage anzubringen und dem Gegner zufertigen zu laſſen, findet ſowohl bey der Ladung vor den Friedensrichter, als bey andern Gerichten Statt. Nur muß bey den Ladungen vor die Ge⸗ richte erſter Inſtanz(mit Ausnahme der Art. 49. bemerkten Sachen) die Citation zur Guͤtepfle⸗ gung vorhergegangen ſeyn, und bey der Ladung vor das ordentliche Gericht die Abſchrift des uͤber die Guͤtepflegung gehaltenen Protokolls mit zuge⸗


