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iſt der unter dem alten Geſetze angefangne Stand, ein erworbnes Recht, deſſen Ausubung durch neue Geſetze nicht aufgehoben, auch nicht modificirt werden kann. Dieſem zufolge können Ehen, die unter dem alten Geſetze geſchloſſen wurden, nach welchem ſie fuͤr unaufloslich galten, nie getrennt werden, wenn gleich ein neues Geſetz eintritt, welches die Scheidung. erlaubt. Die Rechte des Mannes, der eine Ehe nach dem alten Rechte eingieng, uber ſeine Frau und uͤber Kinder die aus dieſer Ehe entſtehen, koͤnnen ihm nicht durch neue Geſetze entzogen werden, welche nur ſolche Ehen treffen, die nach ſeiner Bekanntmachung geſchloſſen werden. Die Frau, die unter dem al⸗ ten Rechte geheirathet hatte, welches ihr freye Dispoſition uͤber das Ihrige verſtattete, wird nicht von dem neuen Geſetze getrofſen, das zu al⸗ len buͤrgerlichen Geſchaͤften eine Autoriſation des Mannes erfordert. Kinder aus Ehen, die im Augenblicke da ein neues Geſetz erlaſſen wird, ſchon beſtanden, bleiben in der alten geſetzlichen Abhaͤngigkeit, wenn gleich das neue Geſetz die Rechte der väterlichen Gewalt vermindert: und
dieſe neuen Beſtimmungen gelten nur fuͤr Perſonen, die


