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Napoleons Gesetzbuch
Entstehung
Seite
20
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den, die Vornamen, die Geſchlechtsnamen, das Alter, das Gewerbe und den Wohnort aller derjenigen ausdruͤcken, welche darin genannt werden.

35. Die Beamten des Perſonenſtandes duͤrfen den Ur⸗ kunden, die ſie abfaſſen, weder durch Anmerkungen, noch durch ſonſtige Aeußerungen irgend etwas einruͤcken, außer dem, was von den Erſcheinenden erklaͤrt werden muß⸗

36. In den Faͤllen, wo die Intereſſenten nicht verbunden ſind, in Perſon zu erſcheinen, durfen ſie ſich durch einen Au⸗ dern, der mit einer darauf beſonders gerichteten, in glaubhaf⸗ ter Form abgefaßten, Vollmacht verſehen iſt, vertreten laſſen.

37. Nur Mannsperſonen, die wenigſtens ein und zwan⸗ zig Jahre alt ſind, Verwandte oder andere, duͤrfen bey Aufnahme der Urkunden des Perſonenſtandes als Zeugen zu⸗ gezogen werden: die Intereſſenten waͤhlen dieſe ſelbſt.

38. Der Beamte des Perſonenſtandes muß den erſchei⸗ nenden Theilen, oder ihren Bevollmaͤchtigten, und den Zeu⸗ gen die Urkunde vorleſen, worin auch der Erfullung dieſer Förmlichkeit Erwaͤhnung zu thun iſt.

39. Dieſe Urkunden muͤſſen von dem Beamten des Per⸗ ſonenſtandes, von den erſcheinenden Theilen und den Zeugen unterſchrieben, oder es muß die Urſache angefuͤhrt werden, welche die Erſcheinenden und die Zeugen daran verhinderte.

40. Die Urkunden des Perſonenſtandes ſind in jeder Ge⸗ meinde in ein oder in mehrere Regiſter, die doppelt gefuͤhrt werden, einzutragen.

41. Die Regiſier ſollen vom Praͤſidenten des Gerichtes der erſien Inſtanzoder von dem Richter, welcher deſſen Stelle ver⸗ tritt, auf dem erſten und letzten Blatte mit der Seitenzahl, und auf jedem Blatte mit einem Hand⸗ oder Namenszuge verſehen werden.

42. Die Urkunden ſollen in die Regiſter hinter einander, ohne einigen Zwiſchenraum, eingetragen werden. Wird etwas