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Theil 1. S. 37. Nro. 2. Seite 110.
Der Franzoſe kann, ſelbſt weun er im Auslande geklagt hat, nachher in Frankreich von neuem klagen; ſollte er mit ſeiner Klage abgewieſen worden ſein, ſo kann dieſes Urtheil eben ſo wenig einige Wirkung in Frankreich hervorbtinge als das Ur⸗ theil, welches ſeinen Schuldner verurtheilt hat, daſelbſt erelu⸗ toriſch ſein wuͤrde. Wenn aber ein in Rechtskraft erwachſenes urtheil eines auslaͤndiſchen Trihunals einer nenen Klage nicht im Wege ſteht, kann die Litispendenz es noch viel weniger.
Dieſe Grundſätze finden ſogar dann ihre Anwendung, wenn der Flaͤger die Eigenſchaft als Franzoſe erſt nach dem Abſchluß der Uebereinkunft erworben hat, woraus die Verbindlichkeit des Beklagten herfließt, weil die bloſſe Jurisdiktion und die Ver⸗ fahrungs Art von den Wirkungen des Kontraktes unabhaͤngig ſind, und der Art. 14 alſo ohne unterſchied auf alle Klagen, welche unter dem Kodex erhoben werden, angewendet werden muß. Urtheil des Appellhofes von Trier vom 18 Maͤrz 1807. (Jurisp. d. C. N. 1807, 11, 114.0
Der kompetente franzöſiſche Richter, um uͤber eine ſolche Kla⸗ ge zu erkennen iſt der, in deſſen Gerichtsſprengel der Rlaͤger wohnhaft iſt, es ſei denn, daß die Kompetenz eines andern Tribunals ratione materiae begründet wäre,
Theil I. J. 41. Nro. 7. Seite 132.
Einem Kaiſerl. Dekret vom 7 Jänner 1308(Annalen 1. S. 155) gemäß, darf dem Art. 17 des Coder Napoleon zufolge, kein franzöſiſcher Geiſtlicher die Collation eines Bisthums in


