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mittiren kann, welche Befugniß dem erſten durch den Art. Ioo des Geſetzb. uͤber den Prozeß benommen iſt.
2) Eben ſo kann auch der Großjährige ſich, mit der einzigen Beſchraͤnkung des Art. 472, uͤber dieſe Streitigkeiten in je⸗ der beliebigen Form vergleichen; der Emanzipirte kann es aber nur in der Form, die durch den 467 vorgezeichnet iſt. In Hinſicht auf die Verfuͤgung des Art. 472 iſt zu bemer⸗ ken, daß der Pupille ehedem einen ſolchen in kolle, non visis neque dispunctis ratombus abgeſchloſſenen Vere gleich waͤhrend 30 Jahren anzufechten befugt war, waͤhrend ſein Klagrecht heutzutage durch den Art. 475 auf 10 Jahre nach erreichter Großjährigkeit beſchraͤnkt iſt.
3) Aus dem hieroben, No. 1, angefuͤhrten Beweggrunde konnte das Geſetz uͤber die Form der Rechnung, die Art der Ueber⸗ gabeꝛc. keine allgemeine Verfuͤsungen aufſtellen. Die von dem Art. 527 u. ff. des Geſeßb. uͤber das Verfahren im bärzerl⸗ Prozeß vorgeſchriebene Form muß nur dann beobachtet wer⸗ den, wenn die Partheien ſich uͤber keine andere vereinigen koͤnnen, oder die Säͤumniß des Vormundes den Pupillen in die Nothwendinkeit verſetzt, ihn vor Gericht zur Rechnung anzuhalten. Sind die Partheien aber nur uͤber einige Punkte uneinis, ſo können ſie ſich darauf beſchränken, dieſe dem Tribunal öffentlich vorzutrasen.(473)
4) Das Geſetz ſchreibt uͤber die Art des Beweißes der Ausgaben nichts vor. Es werden ſich in jeder vormundſchaftlichen Rechnun) viele Poſten befinden, welche man gewöhnlich nicht mit ſchriftlichen Beweißen zu belesen pfle t, und in deren Hinſicht man ſich mit der Wahrſchemlichkeit und Bil⸗ ligkeit der Ausla en, und hochſtens mit der eidlichen Be⸗ theuerung des Vormundes zu begnügen pflegt. Der Artikel


