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47 1 ſact daher auch nicht: woruͤber ſchriftliche Bewei⸗ ſe vorhanden ſind, ſondern: welche hinlänglich bewieſen ſind.
5) Das Geſetz konnte natuͤrlich die Ausgaben, welche als nuͤtzlich angeſehen werden muͤſſen, nicht aufzählen. Wenn der Vormund inzwiſchen die Summe nicht uͤberſtiegen hat, welche der Familien Rath fur die jährliche Beduͤrfniſſe des Min⸗ derjaͤhrigen ausgeſetzt hat, ſo verbietet ſchon die natuͤrliche Billigkeit jede uͤbertriebene Strenge in dieſer Hinſicht.
6) Zur Zahlung des PaſſivRezeſſes kann der Vormund(nicht aber ſeine Erben) mittelſt PerſonalArreſtes angehalten werden.(Art. 126 des Geſetzb. uͤber das Verf. im buͤrgerl. Prozeß.)
7) Der Art. 475 beſchränkt die Dauer der actio tutelæ di- vecea(nicht auch der der indirekten) auf 10 Jahre von der Volljährigkeit des Pupillen an. Es ſcheint ſich, wie Hr. v. Almendingen richtig bemerkt, von ſelbſt zu verſte⸗ hen, daß im Falle des fruheren Ablebens des Bevormun⸗ deten ſein Todestag den Anfang dieſer Verjaͤhrung beſtim⸗ men muͤſſe.
Nro. 4. Spezielle Verfügungen. §. T60. Der Vormund kann weder die Guͤter ſeines Pupillen Laͤuſtich an ſich bringen, noch die Ceſſion irgend einer Forderung an denſelben annehmen.
Er kann die Guͤter des Pupillen nur mit Autoriſation des Familien Rathes in Pacht nehmen.
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Er iſt unfäͤhig, ein ihm durch ſeinen minderjaͤhrigen 907


