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uberreichende Bittſchrift(requéte) nachgeſucht. Dieſer verweißt ſie an den Kaiſerl. Prokurator, der ſeinen An⸗ trag unter die Ordonnanz des Praͤſidenten ſetzt, durch welche zugleich ein Referent ernannt wird, auf deſſen Be⸗ richt die Homologation im BerathſchlagungsZimmer ertheilt oder verweigert wird. Haͤtten einige Glieder des Fami⸗ len Raths gegen die Homologation durch einen Akt, welchen ſie demjenigen, der die Homologation nachzuſu⸗ chen beauftragt iſt, zuſtellen können, Einſpruch gethan, ſo muͤſſen ſie entweder vor dem urtheil gehoͤrt werden, oder ſie ſind befugt, gegen das HomologationsUrtheil, wel⸗ ches in jedem Falle der Appellation unterworfen iſt, Ein⸗ ſpruch zu thun;
d) war der Familien Rath nicht in der gehoͤrigen Form zu⸗ ſammengeſetzt,(ſiehe S. 131. S. 322.) oder ſind die vor⸗ läufigen Formalitäten, welche der Berathſchlagung vorher⸗ gehen muͤſſen, nicht erfuͤllt worden,(wenn z. B. die Unzu⸗ änglichkeit des MobiliarVermögens nicht erwieſen war, als die Veräuſſerung der Immobilien beliebt ward) ſo kann das Tribunal die Berathſchlagung kaſſiren, und verordnen, daß von einem regelmaͤſſig zuſammengeſetzten Rathe zu einer neuen geſchritten werde;
e) findet das Tribunal die geſetzliche Beweggruͤnde nicht hinreichend, ſo verſagt es die Homologation;“
1) iſt keines von beiden der Fall, ſo ertheilt es die Beſta⸗ tigung, mit oder ohne Modifikation. So kann die Ver⸗ uſſerung ſelbſt noͤthig oder erſprießlich ſein, aber die Bedingungen derſelben nicht vortheilhaft genug ſcheinen, weil z. B. die ZahlungsTermine allzu kurz geſetzt waͤ⸗ ren. Das Recht des Tribunals, die Berathſchlagungen


