jedem Falle die Lizitation des gemeinſchaftlichen Immöbols Klagt derſelbe darauf, ſo hat der Vor⸗ um entſcheiden zu
verlangen koͤnne.
mund den Familien Rath zu berufen, laſſen, ob er der Klage auf Lizitation nicht eine Klage auf Theilung entgegenſetzen ſoll, falls dieſe möglich, und dem In⸗ tereſſe des Minderjährigen entſprechend, befunden werden ſollte⸗ 44) In allen obigen Fällen iſt das Verfahren bei dem Verkauf ſelbſt das nämliche, doch faͤllt im letzten die vom Familien⸗ Rath zu treffende Beſtimmung der vorzuͤglich zu verkau⸗ fenden Immoͤbel,
natuͤrlich weg.
durch die Art. 983 u.ff. des Geſetzbuchs uͤber das Verfah⸗ ren im bärgerlichen Prozeß, welche zur Erlaͤuterung des Art. 459 dienen, mit vieler Ausfuͤhrlichkeit vorgezeichnet. Auch iſt im Falle, wo die Lizitation auf Anſuchen des MitEigenthuͤ⸗ mers verordnet worden, die durch den Art. 955 des Geſetzb. uͤber das Verf. im buͤrgerlichen Prozeß vorgeſchriebene vor⸗
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ſo wie die Regulirung der Bedingungen, Die Form des Verfahrens findt ſich
herige Abſchaͤtzung nicht erforderlich:
a) weil dieſe Formalitat im Staatsrathe ausdrucklich in
dieſem Falle
als uͤberfluſſig anerkannt ward;
b) der Art. 459 des Coder, auf welchen der Art. 460 verweißt, ſie nicht vorgeſchrieben hat, und
c) der Art. 955 des Geſetzb. uͤber das Verfahren im buͤrg. Prozeß nicht angerufen werden kann, weil der Art. 953 fuͤr den Fall, wo die Veräuſſerung im Wege der Lizitation geſchieht, auf den Titel: von Theilungen und Lizitationen, verweißt, in welchem gleichfalls keine
Abſchätzung vorgeſchrieben iſt. Dieſelbe wäre auch ei⸗ nestheils unnothig, da in dieſem Falle das Immo⸗
bel doch, ſelbſt unter dem Schatzungs Werthe, zugeſchla⸗


