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Reris separatio, hge animo facta, ut nunquam re- integretur matrimonium.
2) Ungluͤcklicher Weiſe war in dem Geſetz von 1792 e u. ſaz, daß die Ehe eine doch wenigſtens in der Abſicht der Kontrahenten auf Lebenszeit eingegangene Geſellſchaft i ganz aus dem Auge gelaſſen worden; es beguͤnſtigte und erleichterte die Eheſcheidungen ſo ſehr, daß die traurigen Wir⸗ kungen deſſelben nothwendig ſehr bald fuͤhlbar werden muß⸗ ten. Zudem fiel die Verkuͤndigung dieſes Geſetzes, das die Leidenſchaften ſo ſehr beguͤnſtigte, in eine Epoche, wo die Leidenſchaften alle aufgeregt waren, und die politiſchen Er⸗ eigniſſe den Frieden ſo vieler Familien und Ehen zerſtört hatten. Bringt man ferner die nicht unbedeutende Anzahl von ſimulirten Eheſcheidungen in Anſchlag, wodurch die Wei⸗ ber vieler Emigrirten ihr eignes Vermoͤgen vor der Konfis⸗ kation zu ſichern ſuchten, ſo iſt das ungeheure Misverhaͤltniß welches man in einigen Jahren zwiſchen der Zahl der Ehen und der der Eheſcheidungen bemerkt, ohne Muͤhe zu er⸗ kläͤren⸗
Als unter dieſen Umſtänden die Reform dieſes Theils der Geſetzgebung zur Sprache kam, erhub ſich eine ſtarke Par⸗ thei mit Macht gegen den Grundſatz der Eheſcheidung uͤber⸗ haupt. Fuͤr ihre Meinung ſprach, außer der Erfahrung der Revoluzions Jahre, auch die Stimmung der Zeit, weil in dem Augenblick, wo das Konkordat die katholiſche Religion als die der Mehrzahl der Franzoſen wieder unter den öffentli⸗ chen Schutz der Regierung nahm, eine von dieſer Religion durchaus verworfene Neuerung nothwendig in gehäſſigem Lichte erſcheinen mußte. Hatte man vorher die Eheſcheidung als eine an und fuͤr ſich vortrefliche Inſtitution hoch geprie⸗


