Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung, Privatrecht : Zweiter Theil (1809)
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen

233

295

304

20

Prillon, die Sammlungen Deniſarts, die essais de Jurispru- dence des Herru de la Motte, die Conkéreuces de Paris et dAngers sut 1emariage, Md das Képerteire unwersel, verbis:

Separalion Achhwadteſ comruhaute, diorce, ſemme. Die Eheſcheidung iſt die geſetzmäßige Auflöſung des ehelichen Bandes. Sie findet nur in den vom Geſetz aus⸗

pruͤcklich vorgeſehenen Fällen ſtatt. Jede freiwillige Ehe⸗

ſcheidung iſt nichtig; aber das Geſetz nimmt die gegen⸗ ſeitige, freiwillige, Einwilligung beider Ehegatten, wenn ſie ſolche unter Beobachtung der geſetzlichen Bedingungen an Tag gelegt haben, und nach den vom Geſetz beſtimm⸗ ten Pruͤfungen darauf bebaren, als einen hinreichen⸗ den Beweiß an, daß in Hinſicht auf ſie eine peremptoriſche urſache zur Eheſcheidung vorhanden iſt. Einmal geſchiedene Ehegatten dürfen ſich nicht wieder mit einander verehelichen. Die Eheſcheidung bringt in den Rechten und Vortheilen, welche die Geſetze und die Ehe Pakten ihrer Aeltern den Kindern zuſichern, keine Aenderung hervor. Locre, IV. 13. 6t suiv. 420 et suiv. VerbalProzeſſe vom 14, 16, nnd an Vendemaire 10, und 15 Nivoſe 12 Projekt, Buch 1. Ti⸗ tel 6. Kap. 1. Podhier, in Pandest. Just. L. 24. tit 2. art. 1. 0. 2. Reßertoire universel verbo: dioce. Discours du Tri- bun Cæoh NWesas, édit. olhe. I. 468. Art 7 und 8 der Statuten der Kaiſerl. Famille vom Zoten Mai 1806. Moncesquieu, ssprit des lois; lib. 16. chap. 15. Pandectes frangaises IV. 1 er wuiv. Male ille, Analyse raisonnée, I, 235 et suiv. Thibaut Syſiem des Pandekten Rechts, I.§ 423 u. ff. de divort. et repud. 4. 3) 1) Pothier definirt die Eheſcheidung; legitima viri et mu⸗