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wendig auf das Geſetz von 1792 Ruckſicht nehmen muͤſſe; daß in dieſem Geſetz die Abſicht des Geſetzgebers, die Eheſcheidung auch wegen ſolcher Thatſachen und Urſachen zuzulaſſen, welche zur Zeit ſeiner Verkundigung bereits eingetreten waren, dent⸗ lich ausgeſprochen ſei; daß man auch deshalb dieſem Geſetz den Vorwurf einer Retroaction nicht machen koͤnne, weil das Recht der Geſetzgebung in Betreff der Ehe von jeher der weltlichen Gewalt allein zuſtehen konnte, und das geiſtliche Dogm der Unauflosbarkeit der Ehe nur durch eine Toleranz des Souverains vor der Revolution eine verbindliche Kraft erhalten hatte, welche dieſer ihm jederzeit zu benehmen befugt war; daß endlich der Coder wohl in Hinſicht auf die Bedingungen und urſachen der Eheſcheidung Abänderungen getroffen, den Grundſatz der Auflösbarkeit der Ehe durch die Eheſcheidung aber in demſelben Geiſte wie das Ge⸗ ſetz von 1792 aufgeſtellt habe; dieſer Grundſatz ſei daher in den Staaten, wo dieſes Geſetz nicht rezipirt worden, in dem⸗ ſelben Sinn anzuwenden, wie er angewendet werden muͤßte, falls die Verkuͤndigung dieſes Geſetzes vorhergegangen waͤre.— Dieſes letzte Argument ſcheint wirklich entſcheidend, denn ohn⸗ geachtet das Geſetz von 1792 nur in Frankreich Geſetzes Kraft haben kann, ſo muß es doch bei der Diskuſſion dieſer Frage beruͤckſichtigt werden, indem der Coder fuͤr ein Land entwor⸗ fen ward, welches zur Zeit ſeiner Verkuͤndigung unter der Herrſchaft dieſes Geſetzes ſtand, und daher, ſobald das Gegen⸗ theil nicht am Tage liegt, vermuthet werden muß, als ſei der Grundſatz der Eheſcheidung im demſelben Geiſte darein uͤber⸗ tragen worden.
§) Es iſt der Zweck der Verfuͤgungen der Artikel 228 und 296 jeder Ungewißheit uͤber die Abſtammung der Kinder(urbatio


