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20. Die Individuen, welche in den durch die Art. 10, 18 und 19 vorgeſehenen Faͤllen die Eigenſchoft als Franzoſen wiedererlangen, koͤnnen ſie erſt nach Er⸗ fullung der ihnen durch dieſe Artikel auferlegten Ver⸗ bindlichkeiten und nur fuͤr die Ausuͤbung der, ſeit dieſer Epoche, zu ihrem Vortheil eroͤfneten Rechte geltend machen.
ar. Der Franzoſe der, ohne Ermaͤchtigung des Kaiſers, fremde Militaͤrdienſte nehmen oder in eine fremde militaͤriſche Koͤrperſchaft eintreten wuͤrde, verliert die Eigenſchaft als Franzoſe.
Er darf nicht anderſt als mit Erlaubniß des Kai⸗ ſers nach Frankreich zuruͤckkehren und kann die Eigen⸗ ſchaft als Franzoſe nur durch Erfuͤllung derjenigen Bedingungen, die einem Fremden auferlegt ſind, um Staatsbuͤrger zu werden, wiedererhalten; alles den, durch das peinliche Geſetz gegen die Franzoſen, welche die Waffen gegen ihr Vaterland getragen haben, verhaͤngten Strafen ohnbeſchadet.
Zweiter Abſchnitt.
Von der Verluſtigung der CivilRechte zufolge gerichtli⸗ cher Verurtheilungen.
a2. Die Verurtheilungen zu Strafen, welche die Wirkung haben, den Verurtheilten aller Theilnahme an den nachbeſtimmten CivilRechten zu berauben, ziehen den buͤrgerlichen Tod nach ſſich.
23. Die Verurtheilung zu dem natuͤrlichen Tode zicht den buͤrgerlichen Tod nach ſih.
24. Alle andere fortwaͤhrende peinliche Strafen zie⸗ hen den buͤrgerlichen Tod nur in ſo weit nach ſich, als das Geſetz dieſe Wirkuug damit verknuͤpft hat.
25. Durch den buͤrgerlichen Tod verliert der Ver⸗ urtheilte das Eigenthum alles Vermoͤgens, welches
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