Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung, Privatrecht : Erster Theil (1809)
Entstehung
Seite
393
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393 ien lli Allein wie viele Väter mag nicht die Gewißheit, in einem uch hu Prozeſſe zu unterliegen, beſtimmt haben, eine Obliegenheit zu Inhn, erfuͤllen, der ſie ſich nicht entziehen konnten. der Tnn 12) Nach der L.. 27 F. de inoff. test. und IL. 27 5. 1 uu⸗ f de negot. gest. ſcheint es nicht, als ob der Onkel oder em fohn noch entferntere KollateraVerwandten gezwungen werden kin könnten, ihren hülfsbeduͤrftigen Verwandten Alimente zu et zu kn reichen. Die vorige Jurisprudenz ſprach ſie gleichfalls von war; ubtt dieſer Verbindlichkeit frei, doch mit Ausnahme des Bezirks het, u h des Parlaments von Bretagne, welches den Art. 532 g in der coutume, nach welchem ſie derſelben unterworfen waren, ſtreng handhabte; daher der Ausdruck mettre les enfans imente eii 4 bni au rabais, von welchen Verſteigerungen ein arrẽt umignil de reglement dieſes Parlaments jedoch alle Fremde aus⸗ te ſi eht ſchloß. Ich glaube, daß eine Klage auf Alimentation gegen Kollatera Verwandte unter der heutigen Geſetzggebung ent⸗ ſen Grnn weder gar nicht, oder nur in ganz auſſerordentlichen Um⸗ eut, en ſtaͤnden zugelaſſen werden konnte. ie Fell 13) Wenn ein Kind eignes Vermogen beſitzt, ſo kann es keine ütle m Alimente von ſeinen Aeltern fordern, ausgenommen, daß n min t dieſe, ſo lange ſie den Nießbrauch ſeines Vermoͤgens haben, den Pli die Koſten ſeiner Unterhaltung aus demſelben zu Ktn ti Vumt ſchuldig ſind. Doch pflegen die Tribunalien in Fällen n, ſhlhh nicht allein auf den Betrag eignen Vermoͤgens emn n ber lu⸗ auch auf die Vortheile Ruͤckſicht zu nehmen⸗ welche die Sh⸗ njihn w* gatten ſich untereinander zum Nachtheil der Finder zugeſi⸗ v chert haben koͤnnen. 13) Kann ein Kind, welches ſich gegen den Willen ſeiner Ael⸗ 4 tern verheurathet hat, von dieſen Alimente fordern? Dieſe Frage ward ſchon unter der vorigen Geſebgebung durch das

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