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lichen Tode hatte. Das Anſehen derſelben war ſo groß, daß jedermann vor dem die Flucht nahm, der mit
dieſer Interdiktion belegt war. Sie waren von Kriegs⸗
Dienſten befreit und zahlten keinen Tribut.
3) Die Ritter fuhrten die Kriege, welche unter ſo vielen un⸗ abhaͤngigen Völkerſchaften nie aufhoͤrten. Sie waren im⸗ mer von einem Gefolge von KriegsLeuten und Klienten umringt und hielten das Volk in der Unterwuͤrfigkeit. Krieg und Frieden, offentliche und Privatwiſtigkeiten wurden in öffentlichen Verſammlungen geſchlichtet.
3 weites Kapitel. Pon der erſten Einfuͤhrung des romiſchen Rechtes in Gallien. . 5. 14.
Das Recht, welches die Römer vor und unter Caͤſar nach Gallien brachten, war offenbar nicht das Recht Juſtinians, deſſen Sammlungen erſt lange nach den Einfällen der Barbaren in Gallien erſchienen; allein es ſcheint, daß auch ſelbſt der Theodoſtaniſche Kodex daſelbſt wenig bekannt geworden iſt, weil ſchon im Jahr 4o6, alſo 32 Jahre vor deſſen Verkuͤndigung, die Einfälle der Barbaren ihren Anfang nahmen, und ſeitdem faſt oh⸗ ne Unterbrechung fortwährten. Schon ſeit 430 befand ſich ein Theil der nördlichen Provinzen in den Haͤnden der Fran⸗ ken, und ſeit dieſer Zeit nahm die Herrſchaft der Römer mit jedem Tage ab, bis 486 die Schlacht von Soiſſo ns der⸗ ſelben ganzlich ein Ende machte. Das Recht, welches waͤh⸗ tend dem Aufenthalt der Roͤmer in Gallien(10o0— ʒo Jahre vor Chriſti Geb. bis 436 nach Chr. Geb) von dieſen dahin verpflanzt ward, war daher kein anderes als das Praͤtoriſche und das Civil Recht, das ſich in den Buͤchern der Rechts⸗
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