20
— —
beſondere, 2) abſolute(commutativa) und ver⸗ haͤltnißmaſſige(distributiva), 3) innere, Ettributrix) und aͤuſſere(expletrix), von welchen man die lezte, wie manche irrig thun, mit der zweiten nicht verwechſeln darf.
2) Die Gerichts Behoͤrden ſind das Organ dieſer Gerechtigkeit, mit der Gewalt bekleidet, den Vollzug ihrer Entſcheidungen durch äuſſeren Zwang zu verſichern.
—
Won den verſchiedenen Geſetzgebungen, welche bis zur Verkuͤndigung des Kodey Napoleon in 6 Frankreich beſtanden haben.
5 1.
RechtsGeſchichte nennt man die Geſchichte des Ur⸗ ſprungs einer poſitiven Geſetzgebung, und der Veraͤnde⸗ rungen, welche ſie in der Folge der Zeit erlitten hat. Die Rechts Geſchichte erſtreckt ſich entweder auf die Rech⸗
te aller Nationen(historia J. universalis), oder ſie be⸗ ſchränkt ſich auf die Geſetzgebung eines einzigen Volkes, (H. J. particularis), und zwar begreift ſie alsdann alle Zweige der Geſetzgebung(generalis) oder nur einen Theil derſelben(specialis). Sie wird in die äuſſere einge⸗ theilt, welche uns die chronologiſche Folge der Geſetze mittheilt, und in die innere, welche uns zeigt, wie die RechtsInſtitutionen eine aus der andern entſtanden ſind, welche Veränderungen, und aus welchen urſachen, ſie nach und nach erlitten haben. 1) um eine franzöſiſche RechtsGeſchichte zu liefern,
———


