Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung, Privatrecht : Erster Theil (1809)
Entstehung
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als alle Intelligenzblätter auch ſchon mit An⸗ kuͤndigungen von Werken über die fran⸗ zoͤſiſche Geſetzgebung gefuͤllt waren; ein großer Theil der neuen Legislation iſt je⸗ doch aus der aͤltern NationalGeſetzgebung entlehnt, in deren Geiſt einzudringen ei⸗ nem Auslaͤnder um ſo weniger leicht faͤllt, da ſie durch einen im Ausland unbekannten Ge⸗ richtsgebrauch interpretirt und ergaͤnzt wird. Wenn uͤberhaupt die Verpflanzung einer Ge⸗ ſetzgebung auf fremden Boden hauptſaͤchlich darum mit ſo vielen Schwierigkeiten verknuͤpft

iſt, weil die Sitten und Gewohnheiten, welche

ſie hier ausgebildet haben, ihr dort widerſtre⸗

ben, ſo muß es auch dem gruͤndlichſten Rechts⸗

Gelehrten ſchwer fallen, ſich vor einſeitigen An⸗ ſichten zu bewahren, und es iſt kein leichtes Un⸗ ternehmen, aus dem todten Buchſtaben des Ge⸗ ſetzes den Geiſt des Geſetzgebers zu verkuͤndigen. Pierzu kommt, daß alle Theile der franzöſiſchen Geſetzgebung innig ineinander⸗ greifen, und man daher, ohne das Ganze zu kennen, nicht leicht ein richtiges Urtheil faͤllen kann. Wie manche Luͤcken hat nicht dieſer und jener darin aufgefunden, die doch nur Luͤcken ſeines eigenen Wiſſens waren. Wahr⸗

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