Teil eines Werkes 
Erster Band (1809)
Entstehung
Seite
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d. öffentl. Urk. üb. d. bürgerl. Zuſt. 34

Eine dieſer Ausfertigungen bleibt in dem Bureau de l'inscription maritime oder in der Conſularcanzel⸗ ley aufbewahrt; die andere wird an den Miniſter des Seeweſens eingeſchickt, der eine von ihm beglaubigte Ab⸗ ſchrift einer jeden dieſer Urkunden an den Civilſtandsbe amten in dem Wohnorte des Vaters des Kindes, oder, wenn der Vater unbekannt iſt, in jenem der Mutter, ge⸗ langen läßt; dieſe Abſchrift muß ſogleich in die Regiſter

61. bald das Schiff in den Hafen eingelaufen iſt, wo es abgetackelt wird, muß das Ve erzeichniß der Schiffsmannſchaft in dem Büreau des PIPose à l'in- scription maritime hinterlegt werden. Dieſer hat ei⸗ ne von ihm unterzeichnete Ausfertigung der Geburtsur⸗ kunde dem Civilſtandsbeamten in dem Wohnorte des Va ers des Kindes, oder, wenn der Vater unbekannt iſt, in jenem der Mutter, zuzuſenden; dieſe Ausfertigung muß ſogleich in die Regiſter eingetragen werden.

62. Die Urkunde über die Anerkennung eines Kin⸗ des ſoll in die Regiſter, unter ihrem Datum ¹), einge⸗ tragen, und hievon am Rande der Geburt tsurkunde, wenn eine vorhanden iſt, Erwähnung gethan werden.

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63. Vor Schließung der Ehe ſoll ilſtands beamte an zwey auf einander folgenden ennragen 19) die Verlobten vor der Thüre des Gemein dehaui es auf⸗ bieten. In dieſen Aufgeboten, ſo wie in der Urkunde, die hierüber ausgefertiget wird, müſſen ausge edrück: ſeyn, die Vornamen, die Geſchlechtsnamen, das Gewerbe und die Wohnorte des künftigen Ehegatten, der Umſtand fie volljährig oder minderjährig ſeyen, endlich die Vor men, Geſchlechtsnamen, das Gewerbe und die Wohnor⸗ te ihrer Eltern. Überdieß muß dieſe Urkunde die Tage,

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gungen mit einem Zwiſchenraum von 8 Tagen, jedesmal an einem Sonntag, machen. 8. innerhalb 8 Tagen zwey⸗

mal, und zwar zwey Sonntage hintereinander, die Ver⸗

lobten aufbieten. E.