Jahrgang 
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Seite
445
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38 B. 18r T. Von Privilegien und Hypotheken. 445

derſelben von einem Richter des Gerichtes, in deſſen Ge⸗ richtsbezirke das Büreau gelegen iſt, mit dem Handzuge bezeichnet und mit Zahlen(oder andere Zeichen) ſo verſe⸗ hen werden, daß man ſieht, welches die erſte und welches die letzte Seite iſt. Dieſe Bucher ſind eben ſo, wie dieje⸗ nigen, welche über das Einregiſtriren der Urkunden geführt werden, mit jedem Tage abzuſchließen.

2202. Die Hypothekenbuchführer ſind ſchuldig, bey ihren Amtsverrichtungen alle Verfügungen des gegenwärti⸗ gen Capitels zu beobachten, bey Strafe von zweyhundert bis tauſend Franken für die erſte, und der Entſetzung ihres Amtes für die zweyte UÜbertretung; mit Vorbehalt des den Partheyen zu leiſtenden Schadenserſatzes, welcher noch vor jener Geldbuße berichtiget werden muß.

2203. Die Vermerkung der dem Hypothekenbuchfüh⸗ rer zugeſtellten Urkunden und Aufſätze in ſeinem Journale, wie auch die Einſchreibungen und Eintragungen in das Hauptbuch, müſſen in ununterbrochener Folge geſchehen, ohne irgend einen leeren Zwiſchenraum zu laſſen und oder etwas zwiſchen die Zeilen zu ſchreiben; widrigenfalls wird der Hypothekenbuchführer zu einer Geldſtrafe von tauſend bis zweytauſend Franken verurtheilt, und auſſerdem zur Schadloshaltung der Partheyen, welche ebenfalls vor der Geldbuße berichtiget werden muß.