Jahrgang 
1
Einzelbild herunterladen

Vorrede.

glaubte naͤmlich Anfangs, nicht bloß diejenigen Varianten angeben zu muͤſſen, wodurch der Sinn der Stelle ganz veraͤndert wird, ſondern auch ſol⸗ che, in welchen nur andere, wenn gleich dem Sin⸗ ne nach aͤhnliche, Worte gebraucht werden, oder welche einen Doppelſinn oder auch eine Um⸗ ſchreibung des Wortes oder Satzes enthalten. Nach dieſem Maasſtabe ſind die Varianten der er⸗ ſten Bogen durchaus zu beurtheilen. Spaͤterhin aber ſchien es mir, daß die Varianten dieſer letz⸗ tern Art großentheils unnuͤtz und zwecklos ſeyen, und ich fuhr daher, mit wenigen Ausnahmen, nur mit der Angabe derjenigen fort, welche den Sinn durchaus veraͤndern, oder doch ohne Zwang eine andere Deutung zulaſſen. Uebrigens konnte ich der Erwartung des Recenſenten in der Ober⸗ deutſchen allgem. Literaturzeit., in Anſehung der Aufnahme der wichtigſten Abweichungen dero fficiel⸗ len Ueberſetzung fuͤr das Koͤnigreich Weſtphalen in die Noten des zweiten Bandes, um deswillen nicht entſprechen, weil auch von dieſem ſchon ein großer Theil abgedruckt war, als mir dieſe Ueber⸗ ſetzung zugekommen iſt. 2

Man wird aus dem Geſagten ſehen, daß ich keineswegs blind fuͤr die Fehler meiner Arbeit