319 Lh us vn. Si Von Erbtheilungen zc.
984. Obige Formalitaͤten ſind bey offentlichen Ver⸗ ſteigerungen und Theilungen⸗ die zur Abſicht haben, der Gemeinſchaft ein Ende zu machen, dann zu beobachten, wenn Minderjaͤhrige oder andere Perfonen dabey inter⸗ eſſirt ſinb, die ſich ucht i Senr Wünher be⸗ fnden(2 16hhm pn
965. Sinb ibeeis ueigriiert boder Nit⸗ erben volljaͤhrig, im Genuſſe ihrer buͤrgerlichen Nechte, gegenwärtig, oder gehoͤrig vertreten: ſo ſteht ihnen frey, die Sache hat ticht auf veſ gerichnichtn Wege auszu⸗ machen, denſelben, in welchem Zuſtüſtde ſich auch bie
Soche befinde, wieder zu berfaſſe, und die Theilung vorzunehmen, wie ſi. 48 nh immet i guf finden, H.
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() Nap. Civilgeſetzb. Art. 379. e alle Erben gegen⸗ waͤrtig und vollſäheig! ſo iſt die Verſiegelaltg der zur Erb⸗ „ſchaft gehoͤrigen erfoderlich, und die Erb⸗ „theilung kann in jeder den Iteteſſenten bellebigen Form, und „durch jede von ihhen beliibi urkundo erfolgen“0
Sind nicht ale Eibem aweſenv ober giebs es uner ih⸗ „nen Minderjährige oder Interdicirte: ſo muß die Verſiege⸗ „ung in möglichſt kurzer Zeit auf Anſüchen der Erben, oder „auf Antrag des kaiſerlichen Auwalds beym Gerichte erſter „Inſianz, oder auch Amtswegen vom Friedenstichter des Be⸗
irks, wo der 3 erfolgte, geſchehen. 6
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(2) ueber die Vrlune den Sechirg Nio die Sewührtllung für die Lvole ſo wie über die Nullitärserklärung in Erbheilungs⸗ ſachen, Nopol, Civilgeſetzb. in, B. Zit. 1. Cap. VI. 4. ud 5. üfcht.


