Von Erbthellungen und öffentlichen Vetſteigerungen. 3r
ſtellte Sachverſtändige beſtimmt dasſenige, was zu jedem Lwoſe gehöten ſolle, mittelſt eines Gutachtens, welches drr Notarnhinter die fruͤhern zu Protocoll genvinfnenen Vet⸗ richtungeit, aufzeichnet und in die gehötige Förm ve (Rap. Civilgeſetzb. Art. 834.)
930. Sind die Looſe beſtimmk, und die etwa vorge⸗ ſallenen Streitigkeiten uͤber die Bildung derſelben ent⸗ ſchieden) ſo mlß der, welcher die Erbtheilung ſucht, die Theilhaber anffodern laſſen, ſich an einem beſtunmten Tage in per Eppedition des Rotars einzufinden, um dem Schluſſe des von diefem aufgenommenen Protokolls und deſſen Vorleſung beyzuwohnen, und ſolches, in ſo fern ſie es koͤnnen und wollen, nebſt ihm, zu unterſchreihen.(Nap. Civilgeſetzb Art. 835. 937 S. öben Wrt. 957
o81. Der Motar ſtellt die Ausfettigung des uͤber die Theilung abgefaßten Protocolls der zuerſt darum an⸗ ſuchenden Parthey zu, damit dieſe die Beſtaͤtigung deſſel⸗ ben beym Gericht ſuchen könne. Auf den Vortrag des Getichtscommiſſars beſtaͤtigt das Gericht, ſpweit es ſich thun laͤßt, die Theilung, und zwar it Ghenwart oder nach erfolgter Vorlabung der Parthehen, weſiſt dirſelben nicht ſaͤmmtlich beym Schluſſe des Peototolis erſchie⸗ nen ſind.
Dieſe Veſtaͤtigung erfolst, wenn es die Fiſchofſhei der Partheyen echeiſcht,(S. oben Art. 83. Nr. 6. 7.) nach vorher gehovtein Viitvahe des kaiſerlichen Ahwalbs.
982. Jin Btſtätigungsbeſcheibe wird zugklch darauf erkannt, daß die Looſe entweder vor dem Gerichtscom⸗ miſſar, oder vor dem Notar gezogen werden ſollen, wel⸗ cher ſolche ſogleich nach der iehung Rapol. Civilgeſetzb. Art. 834.)
osz. Der Gerichtoſchreibet ſowöhl, als det Notat ſind ſchuldig, wenn die Intereſſenten Auszuͤge vön dem uͤber die Theilung abgefaßten Prototolle im Ganzen öder Theilweiſe verlangen, ihnen ſolche auszufettigen⸗


