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Ein Gleiches geſchieht nach erfolgter Verſteigerung, wenn die Erſtehungsſumme mit andern Gegenſtaͤnden in eine gemeinſame Erbtheilungsmaſſe geworfen werden muß, um dir verſchiedenen Fnbcheſt* Gieiche zu bringen.
97 Der verordnete Noter vnfůhrt ganz allein, ohne Beytritt eines zweyten Notars, und ohne Zeugen. Bedienen ſich die Partheyen vor ihm eines Rechtsbeyſtan⸗ des, ſo werden deſſen Gebuͤhremnicht zu den Theilungs⸗ koſten gerechnet, ſondern fallens ihnen allein zur Laſt.
Wenn der im 837. Artikel des bürgerlichen Geſetz⸗ buches angenommene Fall eintritt, ſo nimwmt der Notar ein beſonderes Protpcoll uͤher die entſtandenen Streitigkeiten und das Vorbringen der Partheyen auf Dieſes Protocoll muß er in der Sinchtben wo es. bewahrt wird„ dn
Verweiſt, Gnichegecmmiſſur zie ene zum Verhor, ſo vertritt die dabey zugleich erfolgende An⸗ zeige des Tagesan welchem ſie erſcheinen ſollen, die Stelle eineß Pgadungn önu uuld2 e
Es darf keine re eriaſhem daß der Gegentheil ſich vor dem Richter ſtellen, oder W Verhör erſcheinen ſolle. 9 Iſt die zu theilende Frblchafitsmnſſ oder das, was jeder der Intereſſenten zu cpnferiren, noder voraus zu empfangen hat, nach Mgaßgabe des 829. 830 und 831. Artikels des Civilgrſetbuchs vom Notar feſtgefetzt: ſo macht einer der Miterben, wenn ſie alle volljaͤhrig, und uͤber deſſen Wahl einig ſind, und der von ihnen Gewaͤhlte den Auftrag annimmt, die Looſe; widrigenfalls verweiſt der Notar, ohne daß es ſonſt eines Verfahrens bedarf, die Partheyen an den Grrichtschmmiſſarz) und dieſer be⸗ ſtellt dann dazu einen Sachverſtaͤndigen.
N9. Der zur Bildung der Erbſchaftslvoſe von den Partheyen gewählte Miterbe, oder der Gerichtswegen be⸗


