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Napoleons I. Kaisers von Frankreich, Königs von Italien und Beschützers des Rheinbundes Civilgerichtsordnung des Französischen Reichs / Nach der neusten officiellen Ausgabe verdeutscht ; und, nebst den von dem Französichen Rechtsgelehrten Herrn Dufour jedem Artikel beygefügten Parallelstellen des ältern Französischen und Römischen Rechts, auch seinen eigenen Bemerkungen ; herausgegeben von Christian Daniel Erhard
Entstehung
Seite
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12 1. Th 1. B. W. Tit. Von Beſcheiden ꝛc.

tion beſtimmen, nach vlßn⸗ die 6 i. 5 03 pa mn 16

die zcn Snihe⸗ n und deren

b Vjehung

3* 3. Peſcheide, wilche nicht Eyburthet ſind, ſollen, wenn ſie auf Anhoͤrung beyder Theile ergangen, und in ihrer Gegenwart ertheilt worden ſind, den Partheyen nicht zugefertigt werden. Sollte im Beſcheide eine Verrichtung angeordnet ſeyn, weſcher die Partheyen beywohnen muͤß⸗ ten; ſo muß darin der Ort, der Tag und die Stunde an⸗ gegeben ſeyn; und die Eroffnung des Urthels an die Par⸗ theyen dient Statt der Vorladung.(²)

29. Wird im Beſcheide vorgeſchrieben, daß etwas durch Kunſtverſtaͤndige vorgenommen werden ſolle: ſo er⸗ theilt der Richter dem darum anſuchenden Theile einen Vorladungszettel(Sédulednmitteiſt deſſen die Kunſtver⸗ ſtaͤndigen vorgefodert werden 7) in dieſem muß der Ort, der Tag und die e Stunde und das Sachver⸗ haͤltniß, die Entſcheidungsgruͤnde und dasjenige enthalten ſeyn, was im Beſcheide in Anſehung der wiziiehnnden Verrichtung vorgeſchrieben iſt 6

Iſt im Beſcheide auf ein Zeugepverhoͤr erkannt; ſo 5 Vorladungszettel das Datum des Beſcheids, ſo wie Ort, Tag 4²9

) Brdonnanz v. 667. a. a. O. Art. 4. (a) Geſeß b. r. u 18. Oct. e i. VI. Art. 1. 6) Ebendaſ. Art. 3 u. 4. *) Das Formular dazu ſ. in. formulaire Enb⸗ des Artikels; Ceduls. E.