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s 1Th. 1.B. I. it. Von den Verhören c.
täugnet er die Uunterſchrift, oder erkläͤrt er, daß er ſie nicht anerkenne: ſo ertheilt ihm der Richter hier⸗ über einen Schein*)(aete), bezeichnet die Urkunde mit ſeinem Namenszuge, und verweiſt die Sache an das Gericht, welches daruͤber zu erkennen hat.(S. unten 15. Iſt ein interlocutoriſches Erkenntniß erfolgt: ſo ſoll die Sache laͤngſtens binnen vier Monaten von dem Tage dieſes Erkenntniſſes an zu rechnen, durch ein End⸗ urthel entſchieden werdenz nach Ablauf dieſer Friſt iſt die Inſtanz geſetzlich Gpso iure) erloſchen. Das in der Haupt⸗ fache geſprochene Urthel iſt der Appellation ſelbſt dann unterworfen, wenn von einem Gegenſtande die Frage iſt, woruͤber außerdem der Friedensrichter in letzter Juſtanz erkennt, und ſoll auf Anſuchen des dabey intereſſirten Thei⸗ les für nichtig erklaͤrt werden.. Iſt die Inſtanz durch Verſchuldung des Richters erloſchen: ſo hat dieſer den Schaden zu erſetzen.(à) 16. Gegen Urthel der Friedensgerichte iſt nach drey Monaten von dem Tage an, da der Gerichtsbote des Frie⸗ densgerichtes, oder ein anderer vom Richter hierzu Ab⸗ geordneter das Urthel den Partheyen zugeſtellt hat, keine Appellation mehr zuläſſig. G) 17. Die Urtheile der Friedensgerichte ſind, ſoweit ſie nicht mehr als dreyhundert Franken zum Gegenſtande haben, der Appellation ungeachtet, und ohne daß die Be⸗ ſtellung einer Caution erforderlich waͤre, proviſoriſch voll⸗ ſtreckbar; in den uͤbrigen Fällen iſt dem Friedensrichter verſtattet, die proviſoriſche Vollſtreckung ſeines Urthels. 3 anzu⸗
c) Seclaration vom as. May 1793. Hrdbonnanz v. 1676 kit. 1. Art. 20. k
(2) Geſetz v. 14. u. r8. Oct. 1790 Lit. VII Art. (3) Geſep v. 16. u. 24. Aug 1790. Lit. V. Art. 14.
*) Delaporte formulaire Art. Faux incident.


