Bud. 1. Tit. Bon bem Genuffe und ben Verlufie der Civil-Rechte. 13
Gr fann feruerbin mweder felbft erben, nod) das Nermoz gen, das er in der Golge erworben bat, burd Grbrecht auf andere bringen.
Ex fann dber feine Guüter, gang oder sum Theil nicht biéponiren, es fes burd©chenfungen unter den£ebenden, ober” burd Œcffament, noch aus biefem Grunde ctmas emypfan- gen, e$ fen bann unter dem Titel Son Alimenten.
Er fann weber sum Vormund ernannt werden, nod) 3u ben Berrichtungen mitwirfen, die fic) auf die Vormundfchaft besichen.
Er Fann nicht euge in einem feyérlidhen oder authentifchen Acte feun, noch ben Gerichte al$ Seuge angcnommen werden.
Er fann ben Gerichte meder als Deflagter noch als Rlaz ger anberft auftreten, als unter dem Nabmen und durd) die Darswifchenfunft eines befondern Guratoré, den ibm daë Gericht ernennt, bey mwelchem die Rlage angebracht worden.
Er iff unfabig eine Heirath 3u fhliefen, die irgend eine bürgerliche WBirfung bervorbringe.
Die Heirath, die er Sorber gefhiloffen batte, 1ift in Besiez bung auf alle ibre buürgerlichen Wirfungen aufgclofet.
Sein Ebegatte und feine Crben fônnen, jedcr für feinen Antbherl, die Nechte austiben, und die Rlagen anficllen, bdie
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bey feinem natürlichen Tode eintreten wuürden.
26. Die Berurtheilungen auf angebürte Vertheitigung des Ungeflagten(contradictorifhe Verurtheilungen) 3iehen den bürgerlichen Tod nur son dem Sage an nach fi, da fie wivélidh oder in Bilonif vollfiredt worden find.
27. Die Contumacial-Verurtheilunaen(vider Abwefende, die nicht erfhienen find) 3iebén den burgeriihen Tod nicht nach fich, als nach füinf Sabren, die auf dte Vollffretung des Uitbeils im Dilonif folgen. Sn der Zwifchéngeit ann der Verurtheilte fich ficllen.
28. Diejenigen M die in contumaciam verurtheilt find, bleiben mwabrend der funf Sabre, oder bis fie in diefer 3wi- fbengeit fid féclen, oder in Lerbaft seiommen meden, von der Ausubung ter Gisil-Redhte ausgefchioffen.


