Teil eines Werkes 
Fünftes Stück (1809)
Entstehung
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— ,— 4 tufte. 8. Eivil⸗Legislation von Fehlern dieſer Art nicht frei eim m geblieben ſei, kann und muß ich ſchon jetzt mit ne ipee Zuverlaͤſſigkeit bejahen. Die Geſetzgebung hat durch das gefaͤrbte Glas der Vorurtheile eines ein⸗ 6 droth zelnen Rechtslehrers geſehen. Und Pothier nahm Inreöne unnter den philoſophiſchen Juriſten nie eine vorzuͤg⸗ dasdat liche Stelle ein. Seine etwa mißlungenen uͤber ſict de die Philoſophie der unſterblichen Klaſſiker hin⸗ ſeiſßra, weg ſtreifenden Blicke wurden zum Geſetze. Alle ins r weitere praktiſche Forſchung in der Jurisprudenz des wi der Klaſſiker ſelbſt wurde durch die Autoriraͤt des Dertin it Staats niedergeſchlagen. Seit der Promulga⸗ ſcoefn d tion des Civil⸗Kodex in Frankreich entdeckte deut⸗

ſcher Fleiß und Scharfſinn in jener(romiſchen) Jurisprudenz dem buͤrgerlichen Lehen wichtige Schoͤtze. Dahin gehoͤrt der von Thibaut

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nech 1 aufs neue zur Sprache gebrachte, von Schoͤ⸗ ſcheinr Krache 9e⸗—

ter dun mann noch gruͤndlicher bewieſene, Unterſchied n I h zwiſchen culpa in faciendo et non faciendo ladsdin mit allen in der Pandekten⸗Doctrin weiter enthal⸗

ld Thmn tenen Beſtimmungen. Der 1383. Artikel des Sr Kodex nimmt in Frankreichs Rechtspflege dieſer e Entdeckung allen Werth. Er erklaͤrt allen Scha⸗ un, ſzut dden— auch außer dem Kontrakte— entſtehe er übe,m durch Thun oder Nichtthun, fuͤr eine Quelle von

ſtſn Verantwortlichkeit. Die Praxis mag es verſu⸗ J de du hen, wie ſie mit dem aus irriger Doctrin ent⸗ ſtandenen Geſetze im gemeinen Leben durchkom⸗ aus dnbi mme.— Seit der Einfuͤhrung des Koder Na⸗ Koder poléon in Frankreich brachte es Schoͤmann zur uur eru Evidenz, daß das romiſche Recht mora nicht de Fimen durch culpa bedinge. Hoͤhere Philoſophie des nache dmn 5 Rechts hat ſich dieſe Entdeckung angeeignet, und ihre Wahrheit unabhaͤngig vom poſiliven Geſetze ;ccti da ddurch die Natur des Eigenthums auf eigene Wille

tfant.

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