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ſich alſo auf die Rechtsſphaͤre im Ganzen, nicht bloß
auf das im erſten Buche enthaltene Perſonenrecht.
Was nun die Anordnung der einzelnen Civilrechte, welche den Inhalt des ſpeciellen Theils ausma⸗
chen, betrifft, ſo laͤßt ſich das Syſtem derſelben nach
meiner Ueberzeugung am zweckmaͤßigſten in vier Hauptabſchnitten darſtellen. Der erſte enthaͤlt das Perſonen⸗, der zweite das Sachen⸗, der dritte
das Obligationen⸗, der vierte das Erbrecht.
Im Napoleoniſchen Codex ſind dieſe Beſtandtheile nicht wiſſenſchaftlich genug von einander geſchieden, es wer⸗
den keine ſcharf genug beſtimmte Theilungsgruͤnde an⸗
genommen. Das ganze Civilrecht zerfaͤllt naͤmlich
nach einer bequemen Claſſifcation in Perſonen⸗ und in Vermögensrecht. Das letztere wird be⸗
trachtet entweder unter Lebenden oder in Hinſicht auf einen Dodesfall. Dort entſteht 1) das Sachen⸗ recht, und zwar entweder das Recht auf unſere eige⸗
nen Sachen(Eigenthum), oder auf fremde Sachen (Servituten, Pfandrecht); 2) das Recht der For⸗ derungen(Obligationenrecht). Hier auf der andern Seite bildet ſich das Erbrecht, oder das Recht der Ue⸗
bertragung des Vermogens verſtorbener auf andere im
Staate noch lebende Buͤrger.
Nach dieſer allgemeinen Grundlage kann ich zu den
Beſtandtheilen der einzelnen Hauptabſchnitte, die uns
der Code Nepoléon liefert, ſelbſt uͤbergehen.— Der erſte Hauptabſchnitt iſt, wie geſagt, das Per⸗
ſonenrecht, und dahin gehoͤren die drei ſpeziellen
Verhaͤltniſſe der Ehe, der väterlichen Gewalt
und der Vormundſchaft.
Bei der Ehe ſind, wie uͤberhaupt bei jedem juriſti. ſchen Inſtitut, vorzuͤglich drei Punkte zu beruͤckſichtigen: die Entſtehung, die Wirkungen der gehoͤrig entſtande nen Ehe, oder die Rechte und Verbindlichkeiten, wel⸗
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