Teil eines Werkes 
Fünftes Stück (1809)
Entstehung
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des erſten Buchs in unſerm Codex, nicht als Beſtand⸗ theil des eigentlichen Civilrechts zu betrachten, denn die Lehre von den Acten des Civilſtandes iſt offenbar eine bloße Anweiſung, gewiſſe buͤrgerliche Geſchaͤfte im gemeinen Leben nach einer gewiſſen Form vorzuneh⸗ men, ſie enthaͤlt nichts, als extrajudicielle Praxis. Eben ſo ſcheint die ganze Lehre vom Beweiſe im ſechs⸗ ten Capitel des dritten Titels im dritten Buche durch⸗ aus nicht in das eigentliche Civilrecht zu gehoͤren, ſon⸗ dern lediglich in den Prozeß. Die leberſchrift des er⸗ waͤhnten Capitels: von dem Beweiſe der Verbindlich⸗ keiten und dem der Zahlung, iſt auch, wie es mir vor⸗ kommt, viel zu beſchraͤnkt, weil die angefuͤhrten Be⸗ weismittel ſich nicht bloß auf Verbindlichkeiten, ſon⸗ dern uͤberhaupt auf das ganze Civilrecht beziehen. Die vielen Formalitaͤten bei Eingehung und Trennung der Ehe u. ſ. w. ſind, genau betrachtet, auch mehr practi⸗ ſche Vorſchriften fuͤr den Richter, als integrirende Be⸗ ſtandtheile der Theorie des Civilrechts.

Dem Geſetzbuche wird ein ſehr kurzer Praͤliminar⸗ titel voraus geſchickt, der einzig und allein von der Pro⸗ mulgation, den Wirkungen und der Anwendung der Geſetze im Allgemeinen handelt, ich moͤchte dafuͤr lie⸗ ber einen etwas vollſtaͤndigern allgemeinen Theil an die Stelle treten laſſen, und darin nicht bloß die er⸗ waͤhnte Lehre von der Promulgation u. ſ. w. abhan⸗ deln, ſondern zugleich auch den erſten Titel des erſten Buchs von dem Genuſſe und dem Verluſte der Civil⸗ rechte darin aufnehmen. Aus dem Grunde, weil dies gleichfalls eine allgemeine Lehre iſt, und zwar eine ſol⸗ che, die eine Hauptbedingung der Civilrechte uͤberhaupt ausmacht; es kann naͤmlich nur bei einem ſolchen Sub⸗ jecte von Civilrechten die Rede ſein, das von dem Staa⸗ te des Genuſſes derſelben faͤhig erklaͤrt iſt, und dieſen Genuß nicht wieder verloren hat. Der Ditel bezieht