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eoncubitn procreatorum iſt in Anſehung des Va⸗ ters eine ſo freie Handlung, daß ſie in keinem Fal⸗
le von dem Richter ergaͤnzt werden kann. 3) Die Anerkennung der uͤbrigen unehelichen Kinder ſteht in der Regel in der freien Willkuͤhr des Vaters, und dieſe kann nur unter den im Geſetze beſtimmten eintre⸗ tenden Nebenumſtoͤnden, in Entfuͤhrungsfaͤllen von dem Richter ergaͤnzt werden, wenn der Entfuͤhrer die Unwahrſcheinlichkeit ſeiner phyſiſchen Vaterſchaft nicht erweiſen kann. 4) Die Gewißheit der phyſi⸗ ſchen unehelichen Vaterſchaft gewaͤhrt, wenn keine An⸗ erkennung in geſetzlicher Form ſtatt gehabt hat, dem unehelichen Kinde keine Rechtsanſpruͤche an den phyſi⸗ ſchen Vater oder deſſen Erben.) Ein foͤrmlich an- erkanntes, ex damnato concubitu erzeugtes Kind hat nur gegen ſeinen Vater durch die Anerkennung ein Recht auf die Aumentation, und keine weitern Rechts⸗ anſpruͤche; dagegen 6) ein anderes uneheliches Kind durch ſeine Anerkennung uͤberdies noch, wenn es guch nicht legitimirt worden iſt, ein Recht auf ſeine Erzie⸗ hung und ein gewiſſes Inteſtaterbrecht erlaggt. Wweil nach meinen Vorſtellungen lediglich und al⸗ lein die in geſetzlicher Form bewirkte Anerkennung eines unehelichen Kindes, nie aber die phyſiſche Vaterſchaft,
nach dem Code Napoléon, die Verbindlichkeit des
Vaters, ſein uneheliches Kind zu alimentiren, be⸗ gruͤndet, und der Richter nur in einem einzigen
die verweigerte Anerkennung eines unehelichen Kindes ergaͤnzen kann; ſo kann ich mich auch natuͤrlich da⸗ von nicht uͤberzeugen, daß, nach dem Code Napo- léon, der Richter zu dieſer Ergaͤnzung in den Faͤllen auch berechtigt ſei, 1) wenn der die Anerkennung Verweigernde mit der Mutter eines unehelich gebor⸗ nen Kindes, als einer eigentlichen Concubium oder
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