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giſche Alimentationsrecht ſtatt. Die nicht anerkann⸗
ten Kinder koͤnnen hierauf aber ſo wenig, als ihr un⸗ ehelicher phyſiſcher Vater, aus dem ſich von ſelbſt er⸗
gebenden Grunde, keinen Anſpruch machen, weil der⸗
gleichen Kinder im Rechtsſinne, wie die Spurii des Roͤmers, keinen Vater haben, und, wegen der Ver⸗ ordnung des Artikels 340, la recherche de la pa- ternité eſt interdite, keinen Vater, im Sinne des
Rechts ſich wider den Willen ihres phyſiſchen Vaters
verſchaffen koͤnnen.
Wirft man nun die Frage auf, was gewinnen denn nun die ex damnato concubitu erzeugten Kin⸗ der durch ihre in geſetzlicher Form bewirkte Anerken⸗
nung? ſo giebt der Code Napoléon folgenden Auf⸗
ſchluß: Nichts, als das Recht, von ihrem ſie aner⸗ kannthabenden Vater bei deſſen Lebzeiten von ihm
ſelbſt, und, nach deſſen Tode, von ſeinen Erben, Ali⸗
mente, nach der Beſchaffenheit der ſchuldenfreien Erb⸗ nachlaſſenſchaft, zu fordern. Der Artikel 762, wel⸗ cher ſie von allen Erbfolgevortheilen, welche die Arti⸗ kel 757 und 758 den anerkannten unehelichen Kindern der zweiten Unterart beilegen, ausſchließt, ſagt ganz beſtimmt: la loi ne leur(aux enfans adulterins ou inceſtueux) accorde que des alimens. Und dieſe Alimente wuͤrden ſie nicht einmahl fordern koͤn⸗ nen, wenn ſie nicht anerkannt worden waͤren. Denn,
nach den Worten des Artikels 768: la loi waccorde
aux enfans naturels de droit ſur les biens de leur père décédé, que lorsqu'ils ont été lIégalement réconnus. Dieſe hierzu weſent⸗ lich erforderliche Anerkennung iſt bei ihnen in Anſehung ihres phyſiſchen Vaters dergeſtalt deſſen freier Will⸗ kuͤhr freigeſtellt, daß er auch ſogar in Entfuͤhrungs⸗ fallen, um der Anerkennung zu entgehen, nicht ein⸗ mahl ſeine phyſlſche Nichtvaterſchaft, nach dem deut⸗


