Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
Seite
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——— um de EEs wird aber, um von der Erlaubuiß, wel⸗ dielmehr che das Geſetz dem Kinde ertheilt, Gebrauch ma⸗ ranzoſen chen zu konnen, erfordert, daß zur Zeit, wo es n, ſou.. geboren wurde, der Vater noch nicht die Eigen⸗ lich m⸗ ſchaft eines Franzoſen verloren hatte, ſondern deſebe. ſſich dieſer Verluſt erſt hinterher ereignete. Denn Tron⸗ ſonſt wuͤrde das Kind uͤberall die Eigenſchaft ei⸗ defür nes Franzoſen nicht uͤberkommen, folglich auch Staat keine Reclamation derſelben ſtatt finden koͤnnen, das in indem die Reclamation eines Zuſtandes immer c ſonſt vorausſetzt, daß man dieſen Zuſtand gehabt hat. nite Ob das Kind ein eheliches oder uneheliches n Ar⸗ war, darauf kann hier eben ſo wenig wie im vo⸗

ic uß rigen Fall etwas ankommen. Nur muß auch hier

t, ur die Paternitaͤt ſo conſtiren, als es die franzöͤſi⸗ fſinm ſche Geſetzgebung erfordert.) andlun⸗ Zu welcher Zeit und in welchem Alter das machte Kiind die Reclamation vornehmen koͤnne? iſt zwar maßen 3 im Geſetz nicht deutlich beſtimmt. Da indeß . auf die Formalitaͤt des gten Artikels verwieſen lrtikes wird, ſo glaube ich, daß das Geſetz in Abſicht le des Alters und der Zeit hier daſſelbe angewendet verlo⸗—— 8 bon bei*) Locne EFſprit du Code oivil, Tom. I. pag. 255, meint, Grund⸗ es ſei dem Vater durchaus unmoͤglich, in fremden Landen els ent die bei der Anerkennung der Kinder durch den Art. 334 und Art. 62 vorgeſchriebenen Formalitaͤten zu erfuͤllen, und da⸗ Eigen⸗ her bleibe ihm nichts uͤbrig, als in Frankreich ſelbſt das zu konnen thun, was ſich auswäͤrts nicht bewerkſtelligen laſſen. um Mk⸗ ſem uneyheliches Kind zum Franzoſen zu machen, wuͤrde alſo hriebene der Fragzoſe eine Reiſe nach Frankreich unternehmen muͤſ⸗

ſen. Ich ſehe die Nothwendigkeit davon nicht ein, denn ein

. KFheil der vorgeſchriebenen Foͤrmlichkeiten laͤßt ſich auch im Prin⸗ Auslande bemeefſteuizen, und ein anderer Theil laͤßt ſich es Va⸗ uͤberall nicht mehr nachholen, folglich bleibt nichts uͤbrig, als das von mir geſagte, oder man muß annehmen, daß

etwas die unehelichen Kinder in dieſem Fall uͤberall nicht Franzo⸗

trifft ſen werden koͤnnen.