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dienen, er darf aber nicht den Sinn eines Geſetzes ein⸗ mahl fuͤr allemahl fixiren oder Geſetze gar durch Arréts de réglement ergaͤnzen, und darnach fuͤr die Folge erkennen wollen.— Was ſich ehedem nur die Ober⸗ gerichtshoͤfe herausnahmen, das iſt bier nicht nur ih⸗ nen, ſondern auch allen Richtern unterſagt worden.—
Allgemein paßt freilich die Verordnung nicht, denn
nur die Obergerichtshöfe erlaubten ſich, wie Herr Spielmann richtig bemerkt hat, ſolche interpretati⸗
ve und reglementariſche Verordnungen zu erlaſſen, die in ihren Diſtricten befolgt werden mußten.— Fuͤr deutſche Staaten, in welchen der Code Napoléon eingefuͤhrt worden iſt, oder noch eingefuͤhrt werden wird, iſt der Artikel gar nicht brauchbar, weil ſein Gegenſtand darin ein unerhortes Ding iſt.
Der ſechste Artikel des titre préliminaire ent-⸗ haͤlt eine unter den Juriſten ſehr bekannte und allge⸗ mein verſtandene Beſtimmung. Der Vorſchlag zu dem Geſetz war theils eingeſchraͤnkter, theils ausge⸗ dehnter, je nachdem man auf das Project zum Code, oder auf den Vorſchlag bei der Verhandlung ſelbſt Ruͤckſicht nimmt, gab auch einen ganz andern Sinn, und man kann alſo mit Recht, wie auch oben Seite 80 bemerkt worden iſt, ſagen, daß er, ſo wie er da ſteht, erſt neu hinzugekommen ſei.
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In dem titre préliminaire des Code iſt uͤber fol⸗ gende Materien, die doch eigentlich hierher gehoren wuͤrden, nichts verfuͤgt worden.
1) Ueber Privilegien. Dies iſt ſehr natuͤrlich, da
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