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113 —..— A ſer ſehr wichtigen Erinnerung Roͤderers ungeachtet ging der Artikel durch, und meinte man, der Richter muͤſſe auch ſelbſt in dergleichen Faͤllen zu erkennen befugt ſyn„ und habe er das droit éerit und die allgemeinen Grundſaͤtze des Rechts fuͤr ſich, die ihn niemals ohne
Auskunft laſſen wuͤrden.— Nur wurde auf den Vorſchlag von Cambacères ſtatt: ſe rend cou- pable etc.— Todtha c etre Pouplulrd as etc. ge⸗
ſett.
Aus den Dieeuſſonen uͤber den Aritel ebele nun
ſo viel, daß
1) den Richtern die doetrinelle Erklaͤrung der Ge⸗ ſetze durchaus frei gegeben iſt, und daß ſie dieſe allein bei ihren Erkenntniſſen zum Grunde legen muͤſſen, und zu keiner authentiſchen ihre Zußzucht nehmen duͤrfen;
2) daß kein Richter i in Civil fällen die Entſcheidung unter dem Vorwande, daß die Geſetze dunkel, oder unzureichend ſind, oder gaͤnzlich uͤber den Fall ſchweigen, verweigern darf, durchaus ent⸗ ſcheiden muß, und nicht erſt eine Beſtimmung voon der geſetzgebenden Behoͤrde einholen und ab⸗ warten darf. Bigot Preaméneu bemerk⸗ te bei den Debatten: qu'il eſt dangereux de bermettre aux tribunaux d'attendre une qu'ils men ont pas beſoin, parceque
88— rils trouvent toujours leur régle ou dans la loi écrite, ou dans les principes de T'équité naturelle; que par cette conſidé- ration le tribunal; de cafſation annulle pour cauſe de déni de juſtice et d'excès de Douvoika tous les jngemens⸗ de rs fere.—


