Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen

u. a, Stan⸗ ſonen Aus⸗ berſet⸗ gt die⸗

emden

an die uſtand gebun⸗ zer bei ß ein uͤber unter⸗ miſche

agegen

auf⸗

fort⸗

Der nhan⸗ ſ alſo d und nd die niſchen ad blei⸗

wenn n ſol tran⸗ ht blos wärts e ſch

haben,

nioſen

eſtims

8 8 8 1 5 4

111

1

mung des Code Napoléon das Ausland, wo

ſich der Franzoſe aufhielt, nicht verbinden kann, ſondern blos fuͤr Frankreich, in ſo fern dort der 3 Zuſtand und die Faͤhigkeit der Perſonen bei ei⸗ nem im Auslande ſich befindenden Feanzf en in Betrachtung kommt, verbindl lich iſt, ſo daß z. B. 64 der franzoͤſiſche Richter nur die egle 3 Willens⸗ voerordnung u. ſ. w. eines ſolchen fuͤr guͤltig anneh⸗ men kann, wenn er nach dem Code Napoléon faͤhig zu teſtiren war. Die Abſicht des franzoͤſiſchen Gouvernements bei dieſen Geſetzen ſowohl, als die Anwendung des Geſetzes in Laͤndern, worin der Code Na- Pan aate eingefuͤhrt worden iſt, fnder ſh leicht von ſelbſt.

8

Die Artikel 4 5 5 des titre préliminaire ſind ein paar ſehr wichtige Artikel, und verdienen um ſo mehr die Aufmerkſamkeit des Auslaͤnders, beſonders

des deutſchen, als ihm aͤhnl iche Dispoſitionen in ſei⸗

ner Geſetzgebung noch wohl nicht vorgekommen ſeyn

der

Der vierte Artikel verordnet, wie ſchon oben beilaͤufig bemerkt worden iſt, daß der Richter, wel⸗ cher unter dem Wordvande des gaͤnz lichen Schwei⸗

gens, oder der Dunkelheit oder Unzul aͤnglichkeit

eines Geſetzes, die Entſcheidung verweigern wuͤrde, als ſchuldig der denegirten Juſtiz ſoll verfolgt wer⸗ den koͤnnen. Es war dieſer Artikel der zwoͤlfte des

fuͤnften Titels des lvre préliminaire im Project, 6

lautete da aber ganz anders, indem ſtatt: pourra étre pourfuivi comme coupable de déni de ju-

ſtice, wie jetzt im Terte ſieht/ die Worte: ſe rend

Heſt1 IH. 9