Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
Seite
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einer freiern, z. B. mit Spielmann u. a.,

erſtrecken ſich die Geſetze in Betreff des Stan⸗ des und der Rechtsverhaͤltniſſe der Perſonen

auch auf diejenig en Franzoſen, die ſich im Aus⸗

lande aufhalten. Daß die freiern Ueberſet⸗ zungen nicht immer die richtigſten ſind, zeigt die⸗ ſe. Das Proſect wollte auch die Fremden waͤhrend ihres Aufenthalts in Frankreich an die franzoͤſiſchen Geſetze, weſche uͤber den Zuſtand und die Faͤhigkeit der Perſonen verfuͤgen, gebun⸗ den und ſie darnach beurtheilt wiſſen. Aber bei den Discuſſionen wurde man einig, daß ein Fremder oder Auslaͤnder den Civilgeſetzen uͤber den Zuſtand der Perſonen durchaus nicht unter⸗ worfen werden koͤnne, ſondern der Einheimiſche ihnen ausſchließend unterworfen ſei, dagegen

aber auch ſelbſt fuͤr einen im Auslande ſich auf: haltenden Franzoſen dieſe Unterwuͤrfigkeit fort:

dauernd angenommen werden muͤſſe. Der eigentliche Sinn des Geſetzes im Zuſammenhan⸗ ge mit den vorhergehenden Beſtimmungen iſt alſo

der: den Geſetzen, welche uͤber den Zuſtand und

die Faͤhigkeit der Perſonen verfuͤgen, ſind die

Fremden nicht, ſondern nur die Einheimiſchen

oder wirklichen Franzoſen unterworfen, und blei⸗ ben ihnen unterworfen ſelbſt auch dann, wenn ſie im Auslande ſich niedergelaſſen haben ſoll⸗ ten. Das méme rélidant en pays étran- ger iſt hier ſehr bedeutend. Es iſt nicht blos voon Franzoſen die Rede, die ſich auswaͤrts aufhalten, ſondetn auch von ſolchen, die ſich auswaͤrts niedergelaſſen und angeſiedelt haben,

ohne daß ſie aufgehoͤrt haͤtten, Franzoſen

zu ſeyn.

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß dieſe Beſtim⸗

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