Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
Seite
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8 drucks: immeubles, ganz allgemein bedient,ſö.

muß auch dieſe Verordnung von allen Sachen

verſtanden werden, die nach Art. 517 folg. zu

den immeubles gezaͤhlt werden.*)

Auf das bewegliche Vermoͤgen des Fremden,

wie im Project vorgeſchlagen war, darf dieſe Verfuͤgung nicht extendirt werden.

Bei dieſer Beſtimmung des Code kann es ſich nun treffen, daß einem Fremden auf verſchie⸗ dene Weiſe ſuccedirt wird: in Anſehung der un⸗ beweglichen Guͤter, welche in Frankreich oder in Laͤndern liegen, in welchen der Code Napo- 16on eingefuͤhrt worden iſt, nach den darin ent⸗ haltenen Beſtimmungen, und in Anſehung ſei⸗

nes uͤbrigen Vermoͤgens nach den Geſetzen ſeines

. Wohnorts.

Die Folge davon i t daß, wenn ein Fremder, der in Frankreich oder in einem Staate, worin der Code Napoléon eingefuͤhrt worden iſt, un⸗ bewegliches Bermdaen beſitzt, ſtirbt, ſeine Er⸗ ben, welche dies Vermoͤgen verlangen, ſich erſt

legitimiren muͤſſen, und daß es ihm zu nichts hil ft wenn ſie ſich auch als ach den Geſetzen

) Augnahmen duͤrften jedoch ſtatt finden in Abſccht der Ar⸗ tikel 326 zu den immeubles gezaͤhlten Rechte, in ſo fern naͤm lich dieſe Rechte nicht an Gegenſtaͤnden ſtatt finden, die im franzoͤſiſchen Gebiete oder in einem Staa⸗

e gelegen ſind, worin der Code Napoléon eingefuͤhrt wor⸗ den iſt. Ueberall iſt von Art 517 526 die Theorie von Bupbeweglichen, beweglichen, Haupt; und Nebenſachen zuſam⸗

mengeworfen, und es doͤrfte noch immer die Frage bleiben: ob unter immeubles im Art. 3 alle die Sachen zu begrei⸗ fen ſind, welche nach Art. 517 folg, zu den immenbles ge⸗ kechnet werden. Da indez weder die Discuſſionen noch die

Geſetze felbſt daruͤber eine Auskunft geben, ſo halte ich da⸗

faͤr, daß man die allgemeinen geſetzlichen Veshunminden über immeubles auch hier anwenden muͤſſe.

als nach dem Code Napoléon zulaͤſſige Erben