Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
Seite
107
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1 107 4 1,. allei aus dem Discours préliminaire angezogene Stelle. Die Geſetzgeber ſind hier von dem Prin⸗ cip ausgegangen, welches man auch in Deutſch⸗ land von jeher angenommen hat, daß der, wel⸗

re e. cher ein Staatsterritorium betritt, dadurch ſchon 5au. temporaͤrer Unterthan des Staats werde. Be Das Geſetz will daher nichts weiter ſagen, als rbind⸗ daß der Fremde eben ſo gut als der Einheimiſche 5Ei den Poltzei⸗ und Sicherheitsgeſetzen unterwor⸗ ohne fen ſei. fran⸗ 2) Die unbeweglichen Guͤter, ſelbſt Fem die, welche Fremden gehdren, wer⸗ Vr⸗ den von dem franzöoͤſiſchen Geſetz ſeiner regiert. unter So lautet die Beſtimmung des Ge eſetzes, wenn e des man mit Laſſaulx woͤrtlich uͤber ſetzt. Spiel⸗ mgen: mann uͤberſetzt nicht woͤrtlich, ſo: Ueber unbe⸗ de n wegliche Guͤter, ſogar uͤber die, welche Auslaͤn⸗ nne dern gehoͤren, wird nach dem franzoͤſiſchen Ge⸗ ert. ſſetz geſprochen. Daß dieſe Ueberſetzung einen ganz andern Sinn giebt, als die woͤrtliche, wird nen! wohl Niemand in Abrede ſtellen. Wir ha⸗ In ben uns zuvoͤrderſt aus den Discuſſionen zu erin⸗ der nern, daß hier ſowohl als bei der folgenden Be⸗ des ſtimmung lediglich von Civilgeſetzen die Rede iſt. dle, Bei Auflage⸗, Beſteuerungs⸗Geſetzen u. ſ. w. er⸗ dine. gliebt ſich älles von ſelbſt. Richtig verſtanden, Sbh perordnet der Code, daß das unbewegliche Verr 9, m mdgen eines Fremden, ruͤckſichtlich der Eivilver⸗ enthält aͤltniſſe, als der Erbfolge, der Befugniß dar⸗ uͤber zu verfuͤgen, u. ſ. w., nach franzoͤſiſchen Ge⸗ der ſetzen gleich dem der Einheimif ſchen beurtheilt wer⸗ elche dden ſoll, verſteht ſich von ſelbſt das unbewegliche

Vermoͤgen, das die Fremden unter franzoͤſiſcher obobech Herrſchaft beſitzen. Da das Geſetz ſich des Aus⸗