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lichkeiten des Schwoͤngerers, als vielmehr das Verfah⸗
ren des Richters, wenn dergleichen Sachen an ihn gee e!
langen. So wenig ſich behaupten laͤßt, es muͤßte der amai Richter in allen Rechtsſachen, die vor den iſten Ja- p uurg nuar d. J. ihrer Entſtehung nach fallen, auch das alte im Prozeßverfahren beobachten, eben ſo wenig läßt ſich rum annehmen, er ſei verbunden, bei Antraͤgen aus Schwaͤn⸗ 1 inr gerungen, die vor dem rſten Januar d. J. geſchehen mit ſind, eine recherche der Paternitaͤt ſo anzuſtellen und ipele zuzulaſſen, als ſie etwa nach dem gemeinen oder preu⸗ unn
ßiſchen Rechte geſchehen darr.— anaſ
Am richtigſten wird alſo die aufgeworfene Frage da⸗ w
hin zu beantworten ſeyn: Bei Schwaͤngerungen,
welche vor dem 1ſten Januar d. J. geſche: 3.
hen ſind, muͤſſen im Koͤnigreiche Weſtpha⸗ 4 7
len zwar noch Antraͤge auf Alimentation
und Abfindung zugelaſſen werden, aber in Abſicht der Erforſchung der Vaterſchaft, als einer zum Prozeß gehoͤrigen Angelegen⸗ heit, geht es nach der Vorſchrift des Co⸗ de. Werden daher in den Antraͤgen ſolche Thatſaa⸗ chen angefuͤhrt, die nach den oben entwickelten Grund⸗ ſätzen eine recherche der Paternitaͤt geſtatten, ſo iſt der Richter die Klage anzunehmen verbunden; im Ge⸗ gentheil muß ſelbige ſofort von ihm zuruͤckgewieſen werden. Dieſe Zuruͤckweiſung muß namentlich bei al⸗ len Schwaͤngerungsklagen ſtatt finden, welche auf blo⸗ ße Angabe des Beiſchlafs gebaut ſind, und wobei die Geſchwaͤngerte zu gemeinen Vermuthungen und zur 1
Eidesdelation ihre Zuflucht nimmt. Man kann hoͤch⸗
ns annehmen, daß der Richter ſchuldig ſei, ſie dem 3 Verklagten, zur Erklaͤrung daruͤber, mitzutheilen, ob 4 er den Beiſchlaf zu der von der Geſchwaͤngerten ange⸗ 4 gebenen Zeit zugeſtehe, oder nicht (die Foriſetzung im folgenden Stuͤck) 4


