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2) Iſt wirklich die Ansnohne oder Einſchraͤnkung
mit dem ſogenannten interpretativen Geſetze ein Unding, was blos in den Koͤpfen der Juriſten ſpukt, und als Ausnahine von der Regeli in dem roͤmiſchen Rechte gar nicht vorkommt.*)
3) Iſt in dem Code Napoléon manches Andere, wmas ſich auch wohl von ſelbſt verſtanden haͤtte,
durch die Geſetzgebung 3 zum Ueberfluß be⸗ ſtimmt worden. Wir begreifen wohl, daß dies
Argument fuͤr ſich allein nichts beweiſt, ‚aber in
Verbi indung mit den belden andern beweiſt es de⸗
ſto mehr. lz 12n34: 15
Uebrigens iſt der Artikel 2 Abfßs iht des gaͤnz⸗ lichus und abſ oluten Verbots der ruͤckwirkenden Kraft der Geſetze, eben ſo zu verſtehen, als⸗ man bisher
ſolche Geſetzverfüͤgungen eſenden hat, d. h. ſchon
fruͤher guͤltig zu Stande gekommene Rechtsgeſchaͤfte,
als: Teſtamente, Vertraͤge u. ſ. w. Richterliche Ent⸗ ſcheidungen und andere menſchliche Handlungen, wo⸗
hin auch Verbrechen gehoren, ſo wie uͤberhaupt alle be⸗
reits begruͤndete Rechte und Verbindl lichteiten und Zu⸗ ſtande der Menſchen u. ſ. w., duͤrfen nicht nach dieſen Aeuern Geeſetzen beurtheilt werden. Wo indeß die Nechte und Verbindl ichkeiten noch nicht feſt begruͤndet waren, da kommt das neue Geſetz zur Anwendung, wenn auch gleich die Handlung, aus we elcher ſie ent⸗ ſprinpeu⸗„bereits vor dem Geſetze geſchah.
Man kann, mit Hinſicht auf dieſe Priteivien, ei⸗
ne Srage auſmerfen,„ die für d das Könngreich Weſtoba⸗
3 tſe be
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gs ir pier zwar nicht den Ort, dies leßters zu bewe⸗ ſen, lndeß bedarf es auch eiges Beweiſes da nicht, wo das roͤ⸗ miſche Recht ſo de ntlich ſpricht. Daß ein juriſtiſches Miß⸗ verſtehen des roͤmiſchen Rechts in andern neuern Geſetzbu⸗ We Seſetz erhoben worhen i⸗ kaan mich weiter aiht
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